Aixtron-Chef Martin Goetzeler

Aixtron-Chef Martin Goetzeler will durch den neuen Investoren FCG den Konzern wieder auf Kurs bringen. - Bild: Aixtron

Aixtron hatte die Mindestannahmeschwelle auf 50,1 Prozent von 60 Prozent gesenkt, um eine mögliche Übernahme nicht zu gefährden. Somit verlängerte sich die Annahmefrist bis zum 21. Oktober. Insgesamt bietet FGC 676 Millionen für das Unternehmen mit 750 Mitarbeitern aus Aachen.

Axitron-Chef Martin Goetzeler will durch den neuen Investoren den Konzern wieder auf Kurs bringen, einen Zugang zum chinesischen Markt sichern und neue Produkte hervorbringen.

Bereits im Juni hatte der chinesische Investmentfonds ein Übernahmeangebot unterbreitet, um alle ausstehenden Aktien von Aixtron inklusive der durch American Depositary Shares (ADS) repräsentierten Stammaktien zu erwerben.

"Auch für unsere Mitarbeiter ist diese Geschäftsvereinbarung eine wirklich gute Nachricht", sagte der Vorstandsvorsitzende Martin Goetzeler damals. Nach der Übernahme soll der Rechts- und Firmensitz in Herzogenrath erhalten bleiben, die Technologien sollen weiterhin in den vorhandenen Technologiezentren angesiedelt sein. Laut Mitteilung soll der Vorstandsvorsitzende Goetzeler und der COO Dr. Bernd Schulte im Amt bleiben.

Axitron produziert Chipanlangen zur Herstellung von Leuchtioden (LED) die in der Unterhaltungselektronik, Autoindustrie und bei industrieller Beleuchtung zum Einsatz kommen.