Fiat Chrysler will die Sportwagentochter Ferrari frühestens am 13. Oktober an die Börse bringen.

Fiat Chrysler will die Sportwagentochter Ferrari frühestens am 13. Oktober an die Börse bringen. Die Verschiebung hat rechtliche Gründe. Bild: Fiat/Ferrari

Die Anwälte des Konzerns hätten geraten, erst das erste volle Jahr der Fusion von Fiat mit dem US-Autobauer Chrysler abzuwarten, bevor Ferrari an die Börse gebracht werde, sagte Fiat-Chef Sergio Marchionne. Der Zusammenschluss der Italiener mit Chrysler war am 12. Oktober 2014 vollzogen worden.

Ursprünglich hatte Fiat die Sportwagentochter im Juni an den Kapitalmarkt schicken wollen. Später wurde der Termin auf das dritte Quartal 2015 verschoben. Nun ist also nicht vor dem vierten Quartal ein solcher Schritt möglich.

Fiat Chrysler will beim Börsengang zehn Prozent der Ferrari-Aktien verkaufen und 80 Prozent an die eigenen Anteilseigner abgeben. Der Rest ist nicht im Besitz des italienisch-amerikanischen Konzerns.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke