John Elkann

Der Verwaltungsratsvorsitzende von Fiat Chrysler, John Elkann, gibt nicht auf, wenn es um seine Vision der Branchenkonsolidierung geht. - Bild: Fiat Chrysler Automobiles

In einem am Donnerstag veröffentlichten Brief an seinen Großaktionär Elkem warb der Manager erneut für die Skaleneffekte, die ein Zusammenschluss mit einem anderen großen Autobauer bringen würde.

Elkann rechnete vor, dass eine solche Fusion jährliche Einsparungen von 10 Milliarden US-Dollar ermöglichen würde.

GM-Abfuhr für Marchionne

Der italienisch-amerikanische Autobauer kommt derzeit auf jährlich 4,6 Millionen Fahrzeuge. Das ist weniger als die Hälfte des Absatzes, den Wettbewerber General Motors im vergangenen Jahr auf die Straße brachte. Toyota knackte sogar die Marke von 10 Millionen Fahrzeugen.

Der langjährige, frühere Fiat-Chrysler-Chef Sergio Marchionne hatte sich um einen Zusammenschluss mit GM bemüht, hatte jedoch nur eine Abfuhr erhalten. Marchionne warb 2015 schon länger für eine Konsolidierung in der Autobranche, fand damit bei seinen Wettbewerbern aber bislang keinen Anklang.