First Solar,Entlassungen,Stellenabbau

First Solar kündigte an, 1.600 seiner 6.000 Beschäftigten entlassen zu wollen. - Bild: First Solar

Dies und die Umstellung der Produktion auf eine neue Solarzellengeneration würden Kosten von 500 Millionen US-Dollar verursachen und das Unternehmen dieses Jahr in die roten Zahlen treiben.

Die Produktion werde im kommenden Jahr deutlich fallen, sagte Finanzvorstand Alexander R. Bradley. Hier spiele auch die Unsicherheit eine Rolle, welche Energiepolitik die neue Regierung unter dem künftigen Präsident Donald Trump verfolgen werde.

Das Unternehmensziel für 2020 in China strich First Solar auf 9 Gigawatt von 20 Gigawatt zusammen. Die Nachfrage im Reich der Mitte werde weiter fallen.

Aktien von First Solar reagierten mit Kursverlusten auf den trüben Ausblick. Sie haben sich im laufenden Jahr bereits halbiert und gaben am Mittwoch nachbörslich um weitere 13 Prozent nach.

Nach Verlusten von 2 bis 4 Dollar im laufenden Jahr will First Solar 2017 bereinigt wieder mindestens ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen oder sogar bis zu 50 Cent Gewinn je Aktie. Den Umsatz sieht der Solarhersteller allerdings nur bei 2,6 Milliarden bis 2,6 Milliarden Dollar, während Analysten dem Konzern bislang rund 3 Milliarden Dollar zugetraut hatten.

2018 werde mit der Umstellung auf Module der Serie 6 ein Übergangsjahr. Das neue Produkt werde aber den Weg zu künftigem Wachstum ebnen, sagte Konzernchef Mark R. Widmar. Die neuen Panels würden effizienter arbeiten und gleichzeitig in der Produktion 40 Prozent billiger werden.