Der Vorsitzende des Ford-Europageschäfts, John Fleming, beziffert die Überkapazitäten in der europäischen Automobilindustrie auf 35%.

BILBAO (Dow Jones/ks)–Die Überkapazitäten führten zu hohen Kaufanreizen und bedingten das Risiko der Entwertung von Marken, sagte der Manager auf der “Automotive News Europe”-Konferenz im spanischen Bilbao am Mittwoch. “Das ist keine nachhaltige Basis”, erklärte Fleming.

Das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südkorea bedroht nach Einschätzung des Managers die Europäische Automobilindustrie. Im ersten Quartal hat sich die Auto-Nachfrage in Europa nach seiner Aussage vor allem dank der in einigen Ländern noch laufenden Abwrackprämien relativ gut gehalten. Zu seinen konkreten Erwartungen für die zweite Jahreshälfte äußerte sich Fleming nicht.

Den europäischen Markt sieht der Vorstandschef des Europageschäfts von Ford 2010 weiter bei 14 Mio bis 15 Mio Fahrzeugen.