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Foxconn will Toshibas Speicherchip-Geschäft kaufen. - Bild: Nadkachna/Wikipedia/CC-BY-3.0

Die auch als Hon Hai Precision Industry Co bekannte taiwanische Foxconn Technology Group ist seit einiger Zeit darum bemüht, sich ein weiteres Standbein neben der traditionellen Auftragsfertigung aufzubauen. So hat Foxconn im vergangenen Jahr den japanischen Elektronikkonzern Sharp übernommen.

Analysten schätzen, dass Toshibas Speicherchip-Geschäft 20 Milliarden US-Dollar oder mehr einbringen könnte. Der angeschlagene japanische Elektronikkonzern trennt sich von diesem profitablen Geschäft, um die hohen Verluste im amerikanischen Nukleargeschäft auszugleichen.

Eine Toshiba-Sprecherin wollte sich am Mittwoch nicht zum Interesse Foxconns an dem Speicherchip-Geschäft äußern. Zuletzt hatte Toshiba erklärt, das Speicherchip-Geschäft im kommenden Geschäftsjahr, das am 1. April beginnt, so schnell wie möglich verkaufen zu wollen.

Das Geschäft mit den Flash-Speicherkarten gehört zu den Kronjuwelen, die Toshiba geblieben sind, nachdem der Konzern im vergangenen Jahr bereits einige vielversprechenden Bereiche verkauft hat. Darunter war auch das profitable Geschäft mit medizinischen Scannern, das an Canon ging.