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Der Apple-Zulieferer Foxconn hat erstmals seit 1991 einen Umsatzrückgang verkraften müssen. - Bild: Nadkachna/Wikipedia/CC-BY-3.0

Der weltgrößte Elektronikhersteller arbeitet daran, seine Abhängigkeit von Apple zu reduzieren. So wurde letztes Jahr die Übernahme von Sharp abgeschlossen. Außerdem bietet Foxconn für das Speicherchipgeschäft von Toshiba.

Foxconn meldete für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Nettogewinn von 148,7 Milliarden Taiwan-Dollar, umgerechnet etwa 4,6 Milliarden Euro. Das entsprach in etwa dem Niveau des Vorjahres. Der Umsatz sank um 2,8 Prozent auf 4,4 Billionen Taiwan-Dollar.

Trotz des Umsatzrückgangs gehen die Investoren offenbar davon aus, dass das bevorstehende Jubiläums-iPhone von Apple dem Auftragsfertiger klar zugute kommt. Dank dieser Erwartungen hat die Foxconn-Aktie zuletzt nahezu ein Zehnjahreshoch erreicht. Am Freitag schloss die Aktie von Foxconn, das offiziell Hon Hai Precision Industry Co heißt, 0,4 Prozent schwächer bei 91 Taiwan-Dollar.

Apple hat es im Quartal per Ende Dezember dank der starken Nachfrage nach dem iPhone 7 geschafft, die Serie von drei Quartalen mit rückläufigen Erlösen zu beenden und sogar einen Umsatzrekord zu erzielen. Allerdings habe Apple einige iPhone-Aufträge an sekundäre Lieferanten verschoben, weshalb sich der Boom nicht Eins zu Eins in den Foxconn-Umsätzen widerspiegele, sagte Analyst Vincent Chen von Yuanta Securities.

Foxconn hat keine separaten Viertquartalsergebnisse gemeldet, nach Berechnungen des Wall Street Journal betrug der Nettogewinn in dem Dreimonatszeitraum 68,8 Milliarden Taiwan-Dollar und damit mehr als die Analystenprognose von 48,6 Milliarden. Foxconn gab für das vierte Quartal einen Umsatz von 1,4 Billionen Taiwan-Dollar bekannt, ein Rückgang von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.