Frequenzauktion: Bietergefecht der großen drei konzentriert sich auf das alte D-Netz. - Bild:

Frequenzauktion: Bietergefecht der großen drei konzentriert sich auf das alte D-Netz. - Bild: Telefonica Deutschland

Die Summe der Gebote liegt nach der 154. Runde bei 4,18 Milliarden Euro, verglichen mit 3,98 Milliarden Euro am Montag. Das Interesse der Bieter verlagerte sich indes auf Frequenzen im 900 MHz-Band, dem alten D-Netz. Hier stieg das Höchstgebot auf 201 Millionen Euro, tags zuvor waren es noch 159 Millionen Euro. Im 1.800 MHz-Band, das bislang hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird, sich in urbanen Verdichtungsräumen aber auch für LTE-Mobilfunknetze der jüngsten Generation nutzen lässt, gingen am Dienstag indes keine höheren Gebote mehr ein. Hier hält Vodafone jetzt vier, die Telekom und Telefonica je drei der verfügbaren Frequenz-Blöcke.

Auch Im 1.500 MHz-Band, das ungepaart vergeben wird und sich daher technisch schwerer nutzen lässt, haben sich Telekom und Vodafone am Dienstag nicht mehr überboten. Telefonica Deutschland hat bislang noch kein Gebot in diesem Band abgegeben.

Verteilt sind die Frequenzen offenbar im für LTE auf dem Land wichtigen 700 MHz-Band. Hier wurden schon seit Tagen keine neuen Gebote mehr abgegeben. Telekom, Vodafone und Telefonica teilen sich die sechs Blöcke im 700 MHz-Band gleichmäßig auf.

Insgesamt werden in der laufenden Auktion 31 Blöcke mit zusammen 270 Megahertz Spektrum versteigert. Jeder Bieter muss auf ein bereits bestehendes Gebot mindestens 5 Prozent drauflegen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht