Jürgen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, dürfte sich angesichts der zu erwartenden

Jürgen Homann, Chef der Bundesnetzagentur, dürfte sich angesichts der zu erwartenden Milliarden-Einkünfte aus dem Bieterwettstreit um die Vergabe von Frequenzbändern freuen. - Bild: Bundesnetzagentur

Die Summe der Gebote liegt nach der 109. Runde bei 3,08 Milliarden Euro, am Dienstag waren es 2,93 Milliarden Euro gewesen nach 2,75 Milliarden Euro am Montag. Interesse zeigten die drei Unternehmen hauptsächlich am Spektrum im 1.800 MHz-Band, das bislang hauptsächlich für Sprachtelefonie genutzt wird, sich in urbanen Verdichtungsräumen aber auch für LTE-Mobilfunknetze der jüngsten Generation nutzen lässt. Hier stieg das Höchstgebot für einen Block auf 179 Millionen Euro, am Dienstag waren es noch 161 Millionen Euro.

Im 900 MHz-Band überboten sich die Teilnehmer am Mittwoch nicht mehr. Hier liegen die Höchstgebote in der Spitze unverändert bei 122 Millionen Euro. Auch am 1.500 MHz-Band, das ungepaart vergeben wird und sich daher technisch schwerer nutzen lässt, überbieten sich Telekom und Vodafone noch. Telefonica Deutschland hat bislang noch kein Gebot in diesem Band abgegeben.

Verteilt erscheinen die Frequenzen im für LTE auf dem Land wichtigen 700 MHz-Band. Hier wurden keine neuen Gebote abgegeben. Im 700 MHz-Band teilen sich Telekom, Vodafone und Telefonica die sechs Blöcke zu gleichen Teilen auf.

Insgesamt werden in der laufenden Auktion 31 Blöcke mit zusammen 270 Megahertz Spektrum versteigert. Jeder Bieter muss auf ein bereits bestehendes Gebot mindestens 5 Prozent drauflegen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke