Fuchs Petrolub

Fuchs Petrolub ist einer der weltweit grössten Hersteller von Schmierstoffen für die Industrie. - Bild: Fuchs Petrolub

Der Nettogewinn stieg im Zeitraum Januar bis September um 3,4 Prozent auf 198 Millionen Euro, die Steuerquote fiel auf 30,4 Prozent von 31,7 Prozent.

Das Mannheimer Unternehmen ist einer der weltweit grössten Hersteller von Schmierstoffen für die Industrie.

 

Fuchs Petrolub hatte am Montag vorab mitgeteilt, dass das EBIT für das Gesamtjahr voraussichtlich knapp unter bzw. auf dem Vorjahresniveau von 371 Millionen Euro liegen wird. Das Unternehmen begründete das damit, dass gestiegene Rohstoffkosten nicht so schnell wie erwartet an die Kunden weitergeben werden konnten und die Effekte bis Jahresende nicht mehr aufzuholen seien. Fuchs verwies auf den starken Euro, der Exporte verteuert bzw. Importe verbilligt, und auf geplante Kostensteigerungen. Zuvor hatte Fuchs ein Plus von 1 bis 5 Prozent erwartet.

Operativ hat Fuchs Petrolub in den ersten neun Monaten 281 Millionen Euro verdient, ein "unterproportionales" EBIT-Wachstum von 1,6 Prozent im Vergleich zum Umsatz, sagte das Unternehmen am Montag.

Laut einer Analystenpräsentation, die am Freitag veröffentlicht wurde, stieg das EBIT in den ersten neun Monaten zwar noch in zwei von drei Regionen --Asien-Pazifik/Afrika und Amerika, nicht Europa. Allerdings verengte sich die EBIT-Marge in allen drei Regionen.

Im dritten Quartal sank das EBIT um 3,2 Prozent auf 91 Millionen Euro.

Für den Umsatz im Gesamtjahr erwartet Fuchs Petrolub aber weiterhin einen Anstieg von 7-10 Prozent.

In den ersten neun Monaten stieg der Umsatz um 9,4 Prozent auf 1,862 Milliarden Euro, im dritten Quartal um 8,5 Prozent auf 615 Millionen Euro. Wachstumstreiber waren die Regionen Asien-Pazifik/Afrika, gefolgt von Nord- und Südamerika.

Fuchs Petrolub bekräftigte auch, dass der freie Cashflow vor Akquisitionen voraussichtlich den Wert von 150 Millionen Euro nicht übersteigen werde.