Samsung Galaxy S7

Analysten schätzen, dass Samsung von seinen neuen Premium-Modellen 10 bis 11 Millionen Stück ausgeliefert hat, deutlich mehr als von den Vorgängermodellen. Die Marge im Mobilgeschäft stieg damit auf 14,1 von 10,6 Prozent im Vorjahr. - Bild: Samsung

Der Gewinn kletterte im Quartal per Ende März um 14 Prozent auf 5,25 Billionen südkoreanische Won, umgerechnet rund 4,3 Milliarden Euro. Im Vorquartal war der Gewinn noch um 40 Prozent eingebrochen. Der Umsatz legte um 6 Prozent auf 49,8 Billionen Won zu.

Im Geschäft mit mobilen Geräten erzielte Samsung Electronics einen operativen Gewinn von 3,9 Billionen Won, 42 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum.

Analysten schätzen, dass Samsung von seinen neuen Premium-Modellen 10 bis 11 Millionen Stück ausgeliefert hat, deutlich mehr als von den Vorgängermodellen. Die Marge im Mobilgeschäft stieg damit auf 14,1 von 10,6 Prozent im Vorjahr.

Samsung hat zuletzt seine Angebotspalette ausgedünnt und an der Kostenschraube gedreht, um im Wettbewerb gegen die billigen Marken aus China besser bestehen zu können. Die Chinesen haben dafür gesorgt, dass der Marktanteil von Samsung erodierte.

Der operative Gewinn des Konzerns stieg um 12 Prozent auf 6,68 Billionen Won. Belastet wurde er von der Chipsparte, die den ersten Rückgang seit mehr als drei Jahren verbuchte. In dem Segment sank der operative Gewinn wegen des Überangebots im Markt und der nachlassenden nachfrage nach Speicherchips um 10,2 Prozent auf 2,6 Billionen Won.