HAMBURG (Dow Jones/ks)–Bis Ende Februar müssen Russlands Autobauer der Regierung ihre Zukunftspläne vorlegen. Deshalb müsse der seit Langem erwartete Vertragsschluss noch in dieser Woche erfolgen.

Dass sich VW und Gaz bereits geeinigt haben, wollte Wolf allerdings nicht bestätigen. Auch war er laut der Zeitung nicht bereit, Einzelheiten zu der möglichen Zusammenarbeit zu nennen. Kommt die Kooperation zustande, wollen Gaz und VW mindestens 100.000 Autos im Werk in Nischni Nowgorod produzieren. VW teilte der FTD lediglich mit, man stehe immer noch in Verhandlungen mit Gaz.

Russlands Regierung will den Automobilsektor stärken. Deshalb hatte Moskau die Autobauer aufgefordert, bis zum 28. Februar ihre Pläne vorzulegen. Kommenden Monat treten zudem schärfere Auflagen für ausländische Automobilhersteller in Kraft. Insbesondere müssen künftig bei Autos, die für den russischen Markt bestimmt sind, mehr Motor-, Metall- und andere Teile vor Ort produziert werden. Hersteller, die sich nicht an diese Auflagen halten, werden mit höheren Einfuhrzöllen belegt.