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GE hat bestätigt, sein Öl- und Gasgeschäft mit dem Ölfeldausrüster Baker Hughes zusammenzuführen. - Bild: Momoneymoproblemz/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Die Aktien der neuen Gesellschaft sollen börsennotiert sein und GE soll einen Anteil von 62,5 Prozent halten. Die Baker-Hughes-Aktionäre bekommen dann eine Beteiligung von 37,5 Prozent.

Das Wall Street Journal hatte in der vergangenen Woche bereits unter Berufung auf informierte Personen berichtet, GE plane sein Öl- und Gasgeschäft mit dem Ölfeldausrüster Baker Hughes zu fusionieren. Mit der Sache vertraute Personen sagten, General Electric sei mit der Idee an Baker Hughes herangetreten.

Mit dem Deal wird ein Unternehmen mit Umsätzen von mehr als 32 Milliarden Dollar geschaffen. Diese neue Firma könnte besser mit Rivalen wie Schlumberger im Markt für Ölausrüstungen und Services konkurrieren.

Die Erdöl-Service-Gesellschaft Baker Hughes mit Sitz in Houston im US-Bundesstaat Texas kommt auf eine Marktkapitalisierung von rund 23 Milliarden Dollar. Im vergangenen Jahr setzte der Konzern 15,7 Milliarden Dollar um. GE hat eine Marktkapitalisierung von rund 259 Milliarden Dollar. Das Öl- und Gasgeschäft lieferte im vergangenen Jahr einen Beitrag zum Konzernumsatz von 16,5 Milliarden Dollar.

Ursprünglich hatte Baker Hughes mit dem US-Ölfeldausrüster Halliburton fusionieren wollen. Dieses Vorhaben wurde allerdings im Frühjahr abgeblasen. Die 35 Milliarden Dollar schwere Transaktion war auf Widerstand der Behörden gestoßen, die eine Beeinträchtigung des Wettbewerbs in der Branche befürchten.