GE,General Electric,Gewinn,Umsatz,Ergebnis,EBIt,EBITDA

Der US-Industriekonzern General Electric (GE) hat im vierten Quartal einen Gewinnrückgang verbucht. - Bild: Momoneymoproblemz/Wikipedia/CC BY-SA 3.0

Die Ergebnisse des Siemens-Rivalen bewegten sich in etwa im Rahmen der Erwartungen.

Der Gewinn sackte im Zeitraum von Oktober bis Dezember um 45 Prozent auf 3,5 Milliarden US-Dollar ab, worin aber auch nicht fortgeführte Geschäfte enthalten waren. Auf bereinigter Basis verdiente das Unternehmen je Aktie 46 Cent und damit 12 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank um 2 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar.

Analysten hatten mit einem Ergebnis je Aktie von 46 Cent und einem Umsatz von knapp 34 Milliarden Dollar gerechnet.

Der Auftragseingang legte hingegen um 4 Prozent auf 33,9 Milliarden Dollar zu. Damit betrug der Auftragsbestand zum Ende des Jahres 321 Milliarden Dollar.

GE hat sich massiv gewandelt. Nach einem Jahr, das nur so gespickt war mit Ankündigungen von Abspaltungen, erklärte GE im Oktober den Ausstiegsplan aus der GE Capital für abgeschlossen. Mittlerweile bezeichnet sich das Unternehmen selbst als "digitalen Industriekonzern".

GE setzt verstärkt auf Öl und Gas. Im November kündigte der Konzern an, sein Öl- und Gasgeschäft mit dem Ölfeldausrüster Baker Hughes zusammenzulegen. An dem dadurch entstehenden neuen Unternehmen, das an der Börse notiert werden soll, wird GE 62,5 Prozent halten.

Im vierten Quartal brach der Umsatz aus dem Öl- und Gasgeschäft um 22 Prozent ein, der operative Gewinn sackte um 43 Prozent ab.

Die Aktie verliert vorbörslich 0,7 Prozent an Wert. Der frische Schwung durch Aussicht auf eine wirtschaftsfreundliche Politik des künftigen US-Präsidenten Donald Trump war bereits im Vorfeld abgeebbt. Die GE-Aktie hat bereits mehr als ein Drittel der Trump-Gewinne wieder abgegeben.