Gea

Gea hat im zweiten Quartal 2017 weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. - Bild: GEA

Der Umsatz blieb dagegen mit 1,139 Milliarden Euro um 1,6 Prozent unter dem Vorjahr (1,157 Milliarden). Hier schlugen rückläufige Volumina der Kundenindustrien Pharma/Chemie sowie im Bereich Öl und Gas ins Kontor.

Das operative EBITDA lag mit rund 122 Millionen Euro um knapp 23 Millionen unter dem Vorjahreswert. Hier wirkten sich hauptsächlich Volumen- und Margenmixeffekte bei den Business Area Solutions negativ aus sowie rund 7 Millionen Euro Zusatzkosten für Abfüllanlagen, die in dieser Variante nicht weiter vermarktet werden.

Ihre bereits vor anderthalb Wochen gesenkte Gewinnprognose für 2017 bestätigte die Gea Group AG. Demnach rechnet sie in diesem Jahr nur noch mit einem operativen EBITDA von 600 bis 640 Millionen Euro nach zuvor 620 bis 670 Millionen. Darin nicht berücksichtigt sind Zusatzkosten für Abfüllanlagen.

Laut Gea besteht das Risiko, dass dafür bis zu 20 Millionen Euro weitere Kosten anfallen können. Unter Berücksichtigung dieser potenziellen Zusatzkosten und einschließlich der im ersten Halbjahr bereits angefallenen Aufwendungen von 7 Millionen Euro ergibt sich daraus für 2017 eine operative EBITDA-Prognosespanne von 573 bis 633 Millionen Euro.

Die Prognose eines moderaten Umsatzwachstums ließ der MDAX-Konzern unverändert.