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Der Anlagenbauer Gea hat in seinem unerwartet schwachen dritten Quartal unter dem Strich 76 Prozent weniger verdient. - Bild: Gea

Die Zahlen gehen aus dem aktuell vorgelegten Quartalsbericht hervor. Im Vorjahreszeitraum hatte der MDAX-Konzern noch 165,2 Millionen Euro verdient.

Der Systemanbieter für die nahrungsmittelverarbeitende Industrie hatte bereits vergangene Woche einen Rückgang bei Umsatz und operativem Gewinn gemeldet und den Ausblick zusammengestrichen, weil das Quartal unerwartet schlecht gelaufen war. Verzögerungen bei der Vergabe größerer Aufträge im Bereich Milchverarbeitung sowie andauernde Investitionszurückhaltung auch der Öl- und Gasindustrie und Kostenüberschreitungen bei einigen Großprojekten drückten auf die Bilanz.

Die Gewinn- und Umsatzwarnung kostet das Unternehmen an der Börse ein Fünftel seines Marktwerts. Der Gea-Kurs brach an jenem Tag zeitweise um gut 20 Prozent auf 37,22 Euro ein.