Der US-Industriekonzern General Electric hat im ersten Quartal wegen einer Milliardenbelastung aus

Der US-Industriekonzern General Electric hat im ersten Quartal wegen einer Milliardenbelastung aus der geplanten Abtrennung vom Finanzgeschäft rote Zahlen geschrieben. - Bild: GE

Der US-Industriekonzern General Electric hat im ersten Quartal wegen einer Milliardenbelastung aus der geplanten Abtrennung vom Finanzgeschäft rote Zahlen geschrieben.

Der Umsatz brach mit 12 Prozent unterdessen wesentlich stärker ein als am Markt erwartet. Im vorbörslichen US-Handel verliert die General-Electric-Aktie 1 Prozent an Wert.

In den drei Monaten per Ende März verbuchte das Unternehmen aus Fairfield einen Verlust von 13,57 Milliarden US-Dollar nach einem Gewinn von 3 Milliarden oder 30 Cents je Aktie im Vorjahr. Je Aktie liegt das Minus nun bei 1,35 Dollar. Der Umsatz sank um 12 Prozent auf 29,36 Milliarden Dollar. Damit wurde die Konsensschätzung der Analysten von 34,23 Milliarden deutlich verfehlt.

GE hatte jüngst mitgeteilt, innerhalb von zwei Jahren seine Finanzdienstleistungen unter dem Namen GE Capital nahezu ganz aufzugeben. Alleine deswegen buchte der Konzern im Auftaktquartal eine Belastung von 16 Milliarden Dollar.

Der Gewinn im Industriesegment kletterte um 9 Prozent. In fünf von sieben Segmenten sei das Ergebnis gestiegen, so GE am Freitag. Der Umsatz sei dagegen leicht um 1 Prozent auf 24,4 Milliarden Dollar gesunken. Organisch seien die Erlöse in dem Bereich aber im 3 Prozent gestiegen. Die operative Marge verbesserte GE im Industriegeschäft um 120 Basispunkte auf 14,6 Prozent. Der Auftragsbestand kletterte zum Ende des Quartals um 7 Prozent auf 263 Milliarden Dollar.

Für das laufende Gesamtjahr zeigte sich der US-Konzern zuversichtlich. Demnach sei man im Plan, eine Ergebnis von 1,10 bis 1,20 Dollar je Aktie im Industriegeschäft zu erreichen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke