Gasturbine von General Electric: Gerade im Energiebereich lief es für den amerikanischen

Gasturbine von General Electric: Gerade im Energiebereich lief es für den amerikanischen Mischkonzern nicht ganz so wie erhofft - es gebe Druck im Bereich Erneuerbare Energien, begründete GE-Chef Jeffrey Immelt die Lage (Bild: General Electric).

FAIRFIELD (Dow Jones/ks)–Der Nettogewinn kletterte um gut ein Fünftel auf rund 3,8 Mrd Dollar. Je Aktie verdiente der Siemens-Rivale 0,35 Dollar nach 0,28 Dollar im Vorjahr. Der Umsatz sank allerdings um 4% auf 35,6 Mrd Dollar.

Von Thomson Reuters befragte Analysten hatten GE nur ein Ergebnis je Aktie von 0,32 Dollar zugetraut. Die Einnahmen hatten die Branchenbeobachter noch deutlicher unter dem Vorjahreswert bei nur 34,7 Mrd Dollar erwartet.

GE begründete den Erlösrückgang am Freitag mit dem Verkauf des Mehrheitsanteils der Tochter NBC Universal an den Kabelnetzbetreiber Comcast. Wegen dieses Umsatzausfalls sei der Konzernerlös gesunken. Den Verkauf ausgeklammert sei der Umsatz von GE um 7% gestiegen.

GE-CEO Jeff Immelt zeigte sich zufrieden mit der Entwicklung des Mischkonzerns. In einem volatilen Umfeld habe das Unternehmen stabile operative Ergebnisse erzielt. Der Manager hob besonders den Beitrag von GE Capital hervor, der Finanzsparte des US-Konzerns. Hier konnte der Gewinn mit 1,66 Mrd Dollar mehr als verdoppelt werden, obwohl die Einnahmen sogar leicht um 1% auf 11,63 Mrd Dollar sanken.

Schwächer lief es für den Mischkonzern im Bereich Energie-Infrastruktur, der nach Umsatz zweitgrößten Sparte. Obwohl die Erlöse um 9% auf 10,4 Mrd Dollar kletterten, sank der Gewinn mit Minus 19% recht deutlich auf 1,55 Mrd Dollar. Es gebe Druck im Bereich Erneuerbare Energien, begründete Immelt die schwächere Entwicklung. Zudem seien hier die Margen durch die Integration von übernommenen Unternehmen unter Druck. Das zweite Halbjahr sollte aber im Energiebereich deutlich besser laufen.