Zündschloss

Wegen defekter Zündschlösser hatte General Motors Millionen von Autos zurückgerufen, allerdings erst mit Verzögerung. - Bild: kru

Das Unternehmen habe sich zu einer Strafe von 900 Millionen US-Dollar bereit erklärt, mit der eine Untersuchung des US-Justizministeriums beendet werde. Die Strafermittlungen gegen den Konzern würden damit eingestellt. Zudem seien knapp 1.400 Prozesse im Zusammenhang mit Problemen bei Zündschlössern beigelegt worden.

Das Unternehmen teilte zudem mit, im Zuge der Einigung eine Belastung von 575 Millionen Dollar im dritten Quartal zu verbuchen.

Wegen defekter Zündschlösser hatte die Opel-Mutter Millionen von Autos zurückgerufen, allerdings erst mit Verzögerung. Die defekten Zündschlösser werden mit mehr als 100 Todesfällen in Verbindung gebracht. Der Sicherheitsskandal überschattete auch die Erholung des Autokonzerns von seinem Konkurs, war durch die Rückrufe mit hohen Kosten verbunden und schadete seinem Image bei den Kunden.