GM,Verlust,Gewinn

GM - hier ein GMC Yukon XL - hat zwar vom Heimatmarkt profitiert - in Europa jedoch seinen Verlust vergrößert. - Bild: GMC

Insgesamt steigerte GM seinen Nettogewinn im ersten Quartal um gut ein Drittel auf 2,6 Milliarden US-Dollar. Der operative Gewinn je Aktie betrug 1,70 Dollar. Analysten hatten nur mit 1,47 Dollar gerechnet. Die Aktie steigt vorbörslich um 2,4 Prozent.

Der Umsatz kletterte um 11 Prozent auf 41,2 Milliarden Dollar. Auch hier wurden die Erwartungen übertroffen. Vor allem war dies höheren Preisen und Absatzmengen der lukrativen Trucks und SUVs in Nordamerika geschuldet.

In Europa verliert GM unterdessen weiter Geld. Der Verlust betrug 206 Millionen Dollar nach 6 Millionen im Vorjahr, auch wegen ungünstiger Wechselkurseffekte.

Das Minus sei auf den negativen Einfluss von Wechselkursen zurückzuführen, insbesondere der Schwäche des englischem Pfunds und der türkischen Lira, sagte Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. Ebenfalls hätten Investitionen belastet. Mit den Zahlen liege Opel "im Plan".

Auch in Südamerika hatte GM Probleme. Hier stieg der Verlust auf 115 von 67 Millionen Dollar. In China blieb der Gewinn stabil.