General Motors

General Motors zieht sich aus Indien und Südafrika zurück. Künftig werden dort keine Chevrolet-Modelle wie hier der Camaro ZL1 mehr verkauft. - Bild: GM

Während GM in Indien weiter Fahrzeuge für den Export nach Mittel- und Südamerika produziert, verkauft der Konzern sein südafrikanisches Werk an den langjährigen japanischen Partner Isuzu. GM werde im zweiten Quartal im Zusammenhang mit diesen Entscheidungen eine Sonderbelastung von 500 Millionen Doller verbuchen, rechnet jedoch mit künftigen jährlichen Einsparungen von 100 Millionen Dollar.

Der einst größte Autokonzern der Welt hat sich unter Konzernchefin Mary Barra bereits aus mehreren unprofitablen Geschäften zurückgezogen. Erst kürzlich vereinbarte GM mit dem französischen Peugeot-Konzern den Verkauf der deutschen Tochter Opel. Zur Zukunft der Marke Opel in Südafrika erklärte GM, darüber werde mit Peugeot noch verhandelt.

Aus Russland hatte sich GM schon 2015 verabschiedet. Im Rennen mit VW, Toyota und Nissan-Renault um die Spitze beim weltweiten Autoabsatz mischt General Motors nicht mehr mit.

Angesichts des Wandels in der Branche müsse sich GM stärker fokussieren, erklärte Barra. Der Konzern investiert zunehmend in Technologie und konzentriert sich auf Märkte, auf denen er führend ist. In Schwellenländern fokussiert GM seine Investitionen auf China und Brasilien.

Der stark fragmentierte indische Markt gilt als schwierig. In dem Land mit der zweitgrößten Bevölkerung der Erde haben vor allem Hersteller mit sehr einfacher Autotechnik die Nase vorn. Zwar verzeichnet der Markt starkes Wachstum, doch es ist sehr schwierig für Hersteller Gewinne einzufahren.

Ford-Finanzchef Bob Shanks erklärte kürzlich, angesichts der vielen Anbieter und der niedrigen Verkaufspreise brauche Ford "einen neuen Ansatz" für den indischen Markt. Toyota, Ford, Honda und Nissan-Renault haben in Indien zwar nicht geringe Verkaufszahlen, hinken lokalen Anbietern aber hinterher.

GM hat im vergangenen Jahr in Indien nur rund 29.000 Fahrzeuge verkauft. Der Marktanteil lag damit unter 1 Prozent. Marktführer dort ist mit dominierenden 40 Prozent Maruti Suzuki. In Südafrika lag der GM-Absatz zuletzt bei rund 20.000 Fahrzeugen.

Das sind die umsatzstärksten Autobauer der Welt

  • Auf Platz 16 des Umsatz-Rankings der Autobauer landet laut EY Mitsubishi (im Bild der Outlander Sport). Die Japaner machten 2016 einen Umsatz von 16,218 Milliarden Euro (2015: 18,770 Milliarden Euro; -14 Prozent). - Bild: Mitsubishi

    Auf Platz 16 des Umsatz-Rankings der Autobauer landet laut EY Mitsubishi (im Bild der Outlander Sport). Die Japaner machten 2016 einen Umsatz von 16,218 Milliarden Euro (2015: 18,770 Milliarden Euro; -14 Prozent). - Bild: Mitsubishi

  • Suzuki (im Bild der Jimny) auf Platz 15 kam 2016 laut EY auf einen Umsatz von 25,623 Milliarden Euro (2015: 26,880 Milliarden Euro; -5 Prozent). - Bild: Suzuki

    Suzuki (im Bild der Jimny) auf Platz 15 kam 2016 laut EY auf einen Umsatz von 25,623 Milliarden Euro (2015: 26,880 Milliarden Euro; -5 Prozent). - Bild: Suzuki

  • Der Umsatz von Mazda (hier der MX 5) belief sich 2016 auf 26,708 Milliarden Euro (2015: 28,213 Milliarden Euro; -5 Prozent), so das EY-Ranking. Das ergibt Platz 14. - Bild: Mazda

    Der Umsatz von Mazda (hier der MX 5) belief sich 2016 auf 26,708 Milliarden Euro (2015: 28,213 Milliarden Euro; -5 Prozent), so das EY-Ranking. Das ergibt Platz 14. - Bild: Mazda

  • Kia (hier der Quoris) auf Platz 13 meldete laut EY 2016 einen Umsatz von 40,936 Milliarden Euro (2015: 38,458 Milliarden Euro; +6 Prozent). - Bild: Kia

    Kia (hier der Quoris) auf Platz 13 meldete laut EY 2016 einen Umsatz von 40,936 Milliarden Euro (2015: 38,458 Milliarden Euro; +6 Prozent). - Bild: Kia

  • Der Umsatz von Renault auf Platz 12 (im Bild der Clio GT) im Jahr 2016 belief sich laut EY auf 51,243 Milliarden Euro (2015: 45,327 Milliarden Euro; +13 Prozent). - Bild: Renault

    Der Umsatz von Renault auf Platz 12 (im Bild der Clio GT) im Jahr 2016 belief sich laut EY auf 51,243 Milliarden Euro (2015: 45,327 Milliarden Euro; +13 Prozent). - Bild: Renault

  • Der Umsatz der neuen Opel-Mutter PSA (hier im Bild der Citroën C4 Cactus) im Jahr 2016 betrug laut EY 54,030 Milliarden Euro (2015: 54,676 Milliarden Euro; -1 Prozent). Das macht Platz 11 im Ranking. - Bild: PSA

    Der Umsatz der neuen Opel-Mutter PSA (hier im Bild der Citroën C4 Cactus) im Jahr 2016 betrug laut EY 54,030 Milliarden Euro (2015: 54,676 Milliarden Euro; -1 Prozent). Das macht Platz 11 im Ranking. - Bild: PSA

  • Auf Platz 10 landet Hyundai (im Bild der Tucson) mit einem Umsatz von 72,727 Milliarden Euro im Jahr 2016, so EY (2015: 71,414 Milliarden Euro; +2 Prozent). - Bild: Hyundai

    Auf Platz 10 landet Hyundai (im Bild der Tucson) mit einem Umsatz von 72,727 Milliarden Euro im Jahr 2016, so EY (2015: 71,414 Milliarden Euro; +2 Prozent). - Bild: Hyundai

  • Für BMW (im Bild das M4 Coupé) bedeutet der Umsatz von 94,163 Milliarden Euro im Jahr 2016 laut EY den 9. Platz (2015: 92,175 Milliarden; +2 Prozent). - Bild: BMW

    Für BMW (im Bild das M4 Coupé) bedeutet der Umsatz von 94,163 Milliarden Euro im Jahr 2016 laut EY den 9. Platz (2015: 92,175 Milliarden; +2 Prozent). - Bild: BMW

  • Nissan (hier das Conceptcar Sway) landet auf Platz 8 des EY-Rankings. Die Japaner machten 2016 einen Umsatz von 95,856 Milliarden Euro (2015: 101,838 Milliarden Euro; -6 Prozent). - Bild: Nissan

    Nissan (hier das Conceptcar Sway) landet auf Platz 8 des EY-Rankings. Die Japaner machten 2016 einen Umsatz von 95,856 Milliarden Euro (2015: 101,838 Milliarden Euro; -6 Prozent). - Bild: Nissan

  • Auf Platz 7 landet laut EY FiatChysler (im Bild der Fiat Freemont). Das Unternehmen machte 2016 einen Umsatz von 111,018 Milliarden Euro (2015: 110,595 Milliarden Euro; +/- 0 Prozent). - Bild: Fiat

    Auf Platz 7 landet laut EY FiatChysler (im Bild der Fiat Freemont). Das Unternehmen machte 2016 einen Umsatz von 111,018 Milliarden Euro (2015: 110,595 Milliarden Euro; +/- 0 Prozent). - Bild: Fiat

  • Der Umsatz von Honda (hier der NSX) belief sich laut EY 2016 auf 115,525 Milliarden Euro - das macht Platz 6 im Ranking (2015: 124,895 Milliarden Euro; -8 Prozent). - Bild: Honda

    Der Umsatz von Honda (hier der NSX) belief sich laut EY 2016 auf 115,525 Milliarden Euro - das macht Platz 6 im Ranking (2015: 124,895 Milliarden Euro; -8 Prozent). - Bild: Honda

  • Auf Platz 5 mit einem Umsatz von 137,184 Milliarden Euro im Jahr 2016 landet laut EY Ford (im Bild der Evos Concept). 2015 machten die Amerikaner einen Umsatz von 135,158 Milliarden Euro (+1 Prozent). - Bild: Ford

    Auf Platz 5 mit einem Umsatz von 137,184 Milliarden Euro im Jahr 2016 landet laut EY Ford (im Bild der Evos Concept). 2015 machten die Amerikaner einen Umsatz von 135,158 Milliarden Euro (+1 Prozent). - Bild: Ford

  • Auf Platz 4 ebenfalls ein US-Unternehmen: Laut EY machte General Motors (im Bild der Cadillac Escalade) im Jahr 2016 einen Umsatz von 150,360 Milliarden Euro (2015: 137,687 Milliarden Euro; +9 Prozent). - Bild: GM

    Auf Platz 4 ebenfalls ein US-Unternehmen: Laut EY machte General Motors (im Bild der Cadillac Escalade) im Jahr 2016 einen Umsatz von 150,360 Milliarden Euro (2015: 137,687 Milliarden Euro; +9 Prozent). - Bild: GM

  • Der Bronze-Rang geht an Daimler (im Bild der Mercedes AMG GT Concept). Laut EY machten die Schwaben im Jahr 2016 einen Umsatz von 153,261 Milliarden Euro (2015: 149,467 Milliarden Euro; +3 Prozent). - Bild: Daimler

    Der Bronze-Rang geht an Daimler (im Bild der Mercedes AMG GT Concept). Laut EY machten die Schwaben im Jahr 2016 einen Umsatz von 153,261 Milliarden Euro (2015: 149,467 Milliarden Euro; +3 Prozent). - Bild: Daimler

  • Volkswagen (im Bild der GTI Performance) muss sich im Umsatzranking laut EY mit Platz 2 zufriedengeben: 2016 meldete der Wolfsburger Konzern einen Umsatz von 217,267 Milliarden Euro (2015: 213,295 Milliarden Euro; +2 Prozent). - Bild: Volkswagen

    Volkswagen (im Bild der GTI Performance) muss sich im Umsatzranking laut EY mit Platz 2 zufriedengeben: 2016 meldete der Wolfsburger Konzern einen Umsatz von 217,267 Milliarden Euro (2015: 213,295 Milliarden Euro; +2 Prozent). - Bild: Volkswagen

  • Umsatzmäßig die Nummer 1 ist laut EY Toyota (hier der Landcruiser). Die Japaner meldeten demnach 2016 einen Umsatz von 225,885 Milliarden Euro (2015: 237,724 Milliarden Euro; -5 Prozent). - Bild: Toyota

    Umsatzmäßig die Nummer 1 ist laut EY Toyota (hier der Landcruiser). Die Japaner meldeten demnach 2016 einen Umsatz von 225,885 Milliarden Euro (2015: 237,724 Milliarden Euro; -5 Prozent). - Bild: Toyota