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GM hat im Q1 seinen Gewinn gesteigert - obwohl das Unternehmen weniger Autos verkaufte. - Bild: GM

In Europa hat General Motors beim bereinigten operativen Ergebnis den Breakeven erreicht. Die Aktie steigt vorbörslich um 3,6 Prozent.

Der Konzerngewinn legte deutlich auf 2 Milliarden von 0,9 Milliarden US-Dollar zu. Je Aktie verbuchte GM bereinigt um Sonderposten einen Gewinn von 1,26 Dollar nach 0,86 Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten mit 1,00 Dollar gerechnet. Der Umsatz stieg auf 37,3 von 35,7 Milliarden Dollar. Die Marktbeobachter hatten 35,75 Milliarden Dollar prognostiziert.

Operativ verdiente GM 2,7 Milliarden nach 2,1 Milliarden Dollar im Vorjahr. In Europa wurde nach einem Verlust von 0,2 Milliarden Dollar im Vorjahr die Gewinnschwelle erreicht. In Nordamerika verdiente GM operativ und auf bereinigter Basis 2,3 Milliarden Dollar.

Wie GM am Mittwoch mitgeteilt hatte, sind die weltweiten Autoverkäufe des Konzerns im ersten Quartal um 2,5 Prozent gesunken. Einem Einbruch in Südamerika und einem schwächeren China-Geschäft stand ein leichter Anstieg in Nordamerika und eine deutliche Erholung im Europageschäft gegenüber. Opel und die Schwestermarke Vauxhall kamen auf ein Absatzplus von 8,4 Prozent und wuchsen damit stärker als der Markt.