Die Übernahme von Getrag durch Magna ist abgeschlossen

Die Übernahme von Getrag durch Magna ist abgeschlossen. - Bild: Getrag

Magna International hat den Erwerb des Getrag-Konzern abgeschlossen. Laut einer Mitteilung ergänzt die Produktlinie von Getrag das Know-how von Magna Powertrain in Entwicklung und Fertigung und eröffne neue Wachstumschancen.

Getrag ist Marktführer bei Doppelkupplungsgetrieben ("DKG") - ein Bereich, für den in den nächsten zehn Jahren weltweit eine hohe Wachstumsrate erwartet wird.

"Die Ausdehnung unserer Tätigkeit auf umfassende Antriebsstranglösungen ist eine unserer strategischen Hauptausrichtungen", sagte Jake Hirsch, Magna Powertrain Präsident. "Wir sind davon überzeugt, dass Getrag im Hinblick auf Produkte, Technologie, Präsenz, Kunden und Mitarbeiter hervorragend zu uns passt, und wir freuen uns darauf, weiterhin gemeinsam auf dieser Tradition der Innovation aufzubauen."

Getrag könne auf eine 80-jährige Geschichte im Bereich der Getriebe und der Technologieführerschaft zurückblicken und biete eine große Bandbreite von Getriebesystemen an, darunter Handschaltgetriebe, automatisierte Schaltgetriebe, Doppelkupplungsgetriebe sowie Hybrid- und weitere moderne Systeme. Die gemeinsame Produktpalette werde nicht nur die Kompetenz von Magna im Bereich der Antriebsstrangsysteme verstärken, sondern auch weitere Chancen zur vertikalen Integration eröffnen.

"Wir heißen Getrag und seine circa 14.000 engagierten Mitarbeiter in der Magna-Unternehmensfamilie herzlich willkommen", sagte der CEO von Magna, Don Walker. "Mit dem Abschluss dieses Erwerbs werden wir weiterhin unsere Konzentration auf eine hochentwickelte Palette strategischer Produktlinien für die Automobilbranche unter Beweis stellen."

"Mit der Zugehörigkeit zu Magna ist Getrag sehr gut aufgestellt, noch stärker zu werden", sagte der CEO von Getrag, Mihir Kotecha. "Ich gehe davon aus, dass die beiden Unternehmen gemeinsam noch besser in der Lage sind, Chancen zu nutzen, die sich im Bereich des Antriebsstrangs – vor dem Hintergrund der Anforderungen an einen geringeren Kraftstoffverbrauch und verringerte Kohlendioxidemissionen – ergeben."

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