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Der starke Yen hat bei Nissan Motor im zweiten Quartal zu einem deutlichen Gewinneinbruch geführt. - Bild: Nissan

Das war ein Rückgang von 13 Prozent zum Vorjahr. Der starke Yen habe 179,8 Milliarden Yen vom Betriebsergebnis aufgezehrt, erklärte Nissan.

An der Jahresprognose halten die Japaner jedoch fest: In dem bis zum 31. März laufenden Geschäftsjahr 2016/17 rechnet Nissan dank des "guten Produktspektrums in der zweiten Jahreshälfte" unverändert mit einem Umsatz von 11,8 Billionen Yen und einem Nettogewinn von 525 Milliarden Yen.

Der Außenwert des Yen steigt seit einiger Zeit gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner Japans. Dies gilt umso mehr, seit das Brexit-Votum der Briten die Unsicherheit über die weiteren Aussichten der Weltwirtschaft verstärkt hat.

Viele Investoren sehen in dem Yen einen sicherern Hafen. Für Japans wichtige Exportwirtschaft ist ein starker Yen dagegen von Nachteil, weil dadurch die Exporterlöse sinken.