Der Gewinn von Schneider Elctric ist deutlicher eingebrochen als erwartet

Der Gewinn von Schneider Elctric ist deutlicher eingebrochen als erwartet. - Bild: Schneider

Schneider Electric hat einen deutlicher als erwarteten Gewinneinbruch verzeichnet. Dennoch schaffte der Konzern nach eigenen Angaben eine stabile organische Marge und will die Aktionäre mit einer höheren Dividende bedenken.

Der Nettogewinn fiel 2015 um 28 Prozent auf 1,41 Milliarden Euro und damit stärker als befürchtet. Beobachter hatten im Mittel 1,62 Milliarden Euro prognostiziert. Im Gesamtjahr kam das Unternehmen auf einen Umsatz von 26,6 Milliarden Euro nach 24,9 Milliarden und schnitt damit etwas besser ab als am Markt erwartet.

Im vierten Quartal wuchs der Umsatz um 3,5 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte und Zukäufe ging der Umsatz allerdings um 0,6 Prozent zurück.

Der freie Cashflow sei 2015 um ein Fünftel auf 2,05 Milliarden Euro gestiegen, hieß es weiter.

Schneider Electric will seinen Aktionären eine um 4 Prozent höhere Dividende von 2 Euro je Anteil zahlen. Zudem sollen 2015-2016 eigene Aktien für insgesamt 1,5 Milliarden Euro erworben werden. 2015 seien bereits 600 Millionen Euro ausgegeben worden.

CEO Jean-Pascal Tricoire erwartet für 2016 ein unverändertes organisches Umsatzwachstum oder eine Abnahme im kleinen einstelligen Prozentbereich. Die bereinigte EBITA-Marge soll sich währungsbereinigt um 20 bis 60 Basispunkte verbessern.