Hynix Speicherchip

Die Marktforschungsfirma Gartner schätzt, dass die Einnahmen mit Halbleiter 2015 um 1,9 Prozent gesunken sind, es wäre die erste Abnahme seit 2012. - Bild: Hynix

Die Nachfrageaussichten blieben für eine Weile "unsicher", hieß es im Quartalsausweis. Das erste Quartal sei branchenweit traditionell schwach, führte der Konzern an.

In den drei Monaten per Ende Dezember sackte der Nettogewinn wegen der nachlassenden Nachfrage nach Speicherchips gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 46 Prozent auf 871 Milliarden koreanische Won (umgerechnet 672 Millionen Euro). Im Quartal zuvor war der Gewinn nur um 4 Prozent gesunken. Der Umsatz sank um 14 Prozent auf 4,42 Billionen Won.

Die Zahlen sind das jüngste Zeichen dafür, dass der starke Aufwärtszyklus bei den Chip-Preisen dem Ende zugeht. Dies lässt nichts Gutes für Hynix selbst sowie den größeren Wettbewerber Samsung Electronics erwarten. Die beiden Unternehmen sind die weltweit führenden Hersteller von Speicherchips, die zuletzt vor allem von der Mobilfunkbranche lebhaft nachgefragt wurden.

Die Marktforschungsfirma Gartner schätzt, dass die Einnahmen mit Halbleiter 2015 um 1,9 Prozent gesunken sind, es wäre die erste Abnahme seit 2012.