Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken)

Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken). - Bild: VDW

„Unsere Branche ist 2018 weiterhin sehr dynamisch unterwegs“,  kommentiert Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des Branchenverbands VDW (Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken) in Frankfurt am Main, das Ergebnis. „Damit setzt sich die herausragende Entwicklung des vergangenen Jahres nahtlos fort. Die Inlandsbestellungen bleiben das Zugpferd. Sie wachsen weit mehr als doppelt so stark wie die Auslandsnachfrage“, so Schäfer weiter.  

Zerspanung und Umformung trugen gleichermaßen zum Bestellwachstum des ersten Quartals bei. Die Kapazitäten waren zu 93,4 Prozent ausgelastet.

Produktion soll 2018 nochmals um 7 Prozent steigen

Die Hochkonjunktur in nahezu allen Anwenderindustrien weltweit hatten Produktion und Auftragseingang bereits im vergangenen Jahr auf ein Rekordhoch getrieben. Mit einem Plus von 7 Prozent hatte die Produktion 2017 die 16-Mrd.-Euro-Marke überschritten. „Basierend auf einem hohen Auftragszuwachs im vergangenen Jahr, der weiter tragen wird, sehen wir auch für 2018 Potenzial für einen höheren Produktionszuwachs als noch im Februar erwartet und steigern unsere Produktionsprognose von 5 auf nochmals 7 Prozent Zuwachs“, erläutert Schäfer vom VDW. 

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Die Branche geht davon aus, dass die Weltwirtschaft weiterhin ein gutes Umfeld für die Investitionen der Industrie bietet. Der Nachfrageaufschwung steht auf einem breiten Fundament, sowohl auf Technologien als auch auf  Märkte bezogen. Hohe Kapazitätsauslastung erfordert Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen. „Wenn Engpässe in der Fertigung, beim Personal und bei den Zulieferungen nicht allzu gravierend werden, sollte dieses ehrgeizige Ziel gut zu schaffen sein“, sagt VDW-Geschäftsführer Schäfer abschließend.

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  • Platz 15: Die EMCO Gruppe. Die schweizerische EMCO setzte im Jahr 2016 umgerechnet 155 Millionen Euro um.

    Platz 15: Die EMCO Gruppe. Die schweizerische EMCO setzte im Jahr 2016 umgerechnet 155 Millionen Euro um. - Quelle: Statista, Bild: EMCO

  • Platz 14: Liebherr Verzahntechnik. Mit einem 2016er-Umsatz von 219 Millionen Euro holt die Werkzeugmaschinen-Sparte des Liebherr-Konzerns Platz 14 nach Kempten ins Allgäu

    Platz 14: Liebherr Verzahntechnik. Mit einem 2016er-Umsatz von 219 Millionen Euro holt die Werkzeugmaschinen-Sparte des Liebherr-Konzerns Platz 14 nach Kempten ins Allgäu. - Quelle: Statista, Bild: Liebherr

  • Platz 13: Mikron. Mit einem Umsatz von umgerechnet 238 Millionen Euro im Jahr 2016 sichern sich die Eidgenossen aus Biel Platz 13.

    Platz 13: Mikron. Mit einem Umsatz von umgerechnet 238 Millionen Euro im Jahr 2016 sichern sich die Eidgenossen aus Biel Platz 13. - Quelle: Statista, Bild: Mikron

  • Platz 12: GF Milling. Die Schweizer Georg Fischer AG (im Bild das Werk Losone) setzte mit ihrer Werkzeugmaschinensparte im Jahr 2016 rund 273 Millionen Euro um.

    Platz 12: GF Milling. Die Schweizer Georg Fischer AG (im Bild das Werk Losone) setzte mit ihrer Werkzeugmaschinensparte im Jahr 2016 rund 273 Millionen Euro um. - Quelle: Statista, Bild: GF

  • Platz 11: SW Machines. Mit 276 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 sichert sich "Schwäbische Werkzeugmaschinen" aus Schramberg den elften Platz.

    Platz 11: SW Machines. Mit 276 Millionen Euro Umsatz im Jahr 2016 sichert sich "Schwäbische Werkzeugmaschinen" aus Schramberg den elften Platz. - Quelle: Statista, Bild: SW

  • Platz 10: Starrag. Umgerechnet 348 Millionen Euro hat das Unternehmen aus dem schweizerischen Rorschacherberg im Jahr 2016 umgesetzt.

    Platz 10: Starrag. Umgerechnet 348 Millionen Euro hat das Unternehmen aus dem schweizerischen Rorschacherberg im Jahr 2016 umgesetzt. - Quelle: Statista, Bild: Starrag

  • Platz 9: Niles-Simmons Hegenscheidt. Die Sachsen aus Chemnitz erwirtschafteten im Jahr 2016 einem Umsatz 360 Millionen Euro

    Platz 9: Niles-Simmons Hegenscheidt. Die Sachsen aus Chemnitz erwirtschafteten im Jahr 2016 einem Umsatz 360 Millionen Euro. - Quelle: Statista, Bild: Youtube

  • Platz 8: Hermle. Mit einem Umsatz von 394 Millionen Euro im Jahr 2016 kann man sich in Gosheim auf dem Heuberg über Platz 8 im Ranking freuen

    Platz 8: Hermle. Mit einem Umsatz von 394 Millionen Euro im Jahr 2016 kann man sich in Gosheim auf dem Heuberg über Platz 8 im Ranking freuen. - Quelle: Statista, Bild: Hermle

  • Platz 7: Index Werke. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Esslingen (Im Bild der Standort Deizisau) hat 2016 einen Umsatz 413 Millionen Euro erwirtschaftet

    Platz 7: Index Werke. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Esslingen (Im Bild der Standort Deizisau) hat 2016 einen Umsatz 413 Millionen Euro erwirtschaftet. - Quelle: Statista, Bild: Dravot/Wikimedia/CC-BY-SA-3.0

  • Platz 6: Chiron. 461 Millionen Euro Umsatz hat deutsche Chiron Gruppe 2016 erwirtschaftet. Früher wurden in Tuttlingen übrigens sogar Autos gebaut - heute konzentriert sich das Unternehmen auf den Maschinenbau.

    Platz 6: Chiron. 461 Millionen Euro Umsatz hat deutsche Chiron Gruppe 2016 erwirtschaftet. Früher wurden in Tuttlingen übrigens sogar Autos gebaut - heute konzentriert sich das Unternehmen auf den Maschinenbau. - Quelle: Statista, Bild: Chiron

  • Platz 5: United Grinding. Die Schweizer Firmengruppe setzte 2016 umgerechnet 500 Millionen Euro um

    Platz 5: United Grinding. Die Schweizer Firmengruppe setzte 2016 umgerechnet 500 Millionen Euro um. - Quelle: Statista, Bild: Youtube

  • Platz 4: Heller. Seit 1894 gibt es in Nürtingen das Unternehmen, das heute unter Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH firmiert. Im Jahr 2016 setzte der Maschinenbauer 538 Millionen Euro um.

    Platz 4: Heller. Seit 1894 gibt es in Nürtingen das Unternehmen, das heute unter Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH firmiert. Im Jahr 2016 setzte der Maschinenbauer 538 Millionen Euro um. - Quelle: Statista, Bild: heller

  • Platz 3: EMAG. Die EMAG-Gruppe mit Sitz in Salach im Filstal erwirtschaftete im Jahr 2016 550 Millionen Euro Umsatz.

    Platz 3: EMAG. Die EMAG-Gruppe mit Sitz in Salach im Filstal erwirtschaftete im Jahr 2016 550 Millionen Euro Umsatz. - Quelle: Statista, Bild: EMAG/Staufen

  • Platz 2: Grob. Die Grob-Gruppe aus Mindelheim ist die Nummer 2 in unserem Ranking. Im Jahr 2016 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro

    Platz 2: Grob. Die Grob-Gruppe aus Mindelheim ist die Nummer 2 in unserem Ranking. Im Jahr 2016 verzeichnete das Unternehmen einen Umsatz von 1,3 Milliarden Euro. - Quelle: Statista, Bild: Grob/Ulrich Wagner

  • Platz 1: Die DMG Mori Aktiengesellschaft. Mit einem Jahresumsatz von 2,266 Milliarden Euro im Jahr 2016 liegen die Bielefelder unangefochten an der Spitze. - Quelle: Statista,

    Platz 1: Die DMG Mori Aktiengesellschaft. Mit einem Jahresumsatz von 2,266 Milliarden Euro im Jahr 2016 liegen die Bielefelder unangefochten an der Spitze. - Quelle: Statista, Bild: DMG Mori Aktiengesellschaft