LONDON (Dow Jones/ks)–Am Donnerstag war General Motors die Rückkehr an die New Yorker Börse geglückt, Volumen und Preis übertrafen dabei die Erwartungen.

“Ich denke, wir haben eine Chance, im kommenden Jahr wieder einen Gewinn vor Restrukturierungskosten zu erzielen”, sagte Reilly am Donnerstag zu Journalisten. Der 60-jährige Manager hatte die Geschäfte von GM in China geleitet, bis er im vergangenen Jahr von dem Konzern nach Europa gerufen wurde, um als CEO von GM Europe die angeschlagenen Marken Opel und Vauxhall wieder auf Kurs zu bringen.

Im laufenden Jahr 2010 werde die Europasparte vermutlich einen Verlust von rund 1,9 Mrd Dollar verbuchen. Dies sei immerhin “deutlich besser” als vor einem Jahr bei Vorlage seines Sparprogramms vermutet. Anfangs war das Minus mit 3 Mrd Dollar erwartet worden.

Das Geschäft in Europa liege bei der Restrukturierung rund ein Jahr hinter den USA zurück, doch sei die Strategie ähnlich, so Reilly. Es gehe um Kosteneinsparungen, Kürzung der Kapazitäten und die Entwicklung neuer Fahrzeuge, um die Marken voranzubringen. Vor allem in Deutschland hat das Image von Opel erheblich gelitten.