Die Zahl der Todesfälle, die mit den defekten Zündschlössern beim US-Autobauer General Motors in

Die Zahl der Todesfälle, die mit den defekten Zündschlössern beim US-Autobauer General Motors in Zusammenhang gebracht werden, ist auf 56 gestiegen. - Bild: GM

Die Zahl der Todesfälle, die mit den defekten Zündschlössern beim US-Autobauer General Motors (GM) in Zusammenhang gebracht werden, ist weiter gestiegen.

56 Fälle kommen nun für Schadensersatz in Frage, in der Vorwoche waren es noch 52. Die Zahl der Verletzten stieg auf 87 von 79 Personen.

Insgesamt sind 4.312 Forderungen nach Schadensersatz wegen defekter Zündschlösser bei dem von GM eingerichteten Entschädigungsfonds eingegangen. Auch das sind mehr als der Fonds in der Vorwoche angenommen hatte.

Damit dürften sämtliche möglichen Schadensersatzforderungen erfasst sein. Die Forderungen mussten bis Ende Januar eingereicht werden. Der Fonds hat die zu Ende der Frist eingetroffenen Anträge nun geprüft. Eine verlässliche endgültige Zahl wird aber voraussichtlich erst in einigen Wochen feststehen.

Der speziell eingerichteten Fonds war am 1. August gebildet worden, um Unfallopfer außergerichtlich zu entschädigen.

Dow Jones Newswires/Guido Kruschke