Die Transaktion sei ein weiterer Schritt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung und "wird uns

Die Transaktion sei ein weiterer Schritt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung und "wird uns helfen, weniger systemisch wichtig zu sein", sagte Keith Sherin, CEO von GE Capital. - Bild: GE

Der US-Industriekonzern General Electric (GE) verkauft im Zuge seiner Rückbesinnung auf sein Kerngeschäft die Online-Einlagenplattform seiner Finanztochter GE Capital Bank und Einlagen von rund 16 Milliarden US-Dollar an Goldman Sachs Bank USA.

Der Betrag umfasst 8 Milliarden Dollar an Online-Einlagenkonten und 8 Milliarden Dollar an sogenannten Brokered Certificates of Deposit (CD). Das sind Sparbriefe, die von einer Bank für Kunden von Maklerfirmen ausgegeben werden.

Die Transaktion sei ein weiterer Schritt im Rahmen der strategischen Neuausrichtung und “wird uns helfen, weniger systemisch wichtig zu sein”, sagte Keith Sherin, CEO von GE Capital.

Als Konsequenz aus der Finanzkrise und angesichts einer verschärften Bankenregulierung will General Electric Co Geschäfte der Finanztochter im Wert von etwa 200 Milliarden Dollar bis Ende 2016 verkaufen, allein 100 Milliarden davon noch dieses Jahr. Nur ein kleiner Teil der einst riesigen GE-Finanzsparte soll behalten werden, nämlich nur Finanzdienstleistungen, die dem Kerngeschäft dienlich sind.

Im Juli gab die US-Notenbank Fed der GE-Finanztochter einen Aufschub bei der Durchsetzung ihrer strikteren Regeln für Großbanken bis 2018. Erst dann muss GE Capital sich für den jährlichen Stresstest der Fed vorbereiten. Das Unternehmen will sich aus dem Finanzbereich weitgehend zurückziehen, um weniger systemisch relevant zu sein, und daher weniger strenge Auflagen erfüllen zu müssen.

Dow Jones Newswires/Andrea Hecht