Google Smartphone Ara

Das Aus für ein ehrgeiziges Projekt: Google wird das lang geplante modulare Smartphone namens "Project Ara" einstellen. - Bild: Google

Das sagten zwei mit dem Projekt vertraute Personen. Ziel von Ara war die Entwicklung von Smartphones mit ersetzbaren Teilen, die man an der Rückseite des Gerätes einrasten lassen kann, sagte eine der Personen. Auf diese Weise könne ein Gerät etwa mit Lautsprechern, Kameralinsen oder auch um Blutzuckermeßgeräte für Diabetespatienten ergänzt werden.

Die Einstellung des Projektes erfolge im Zuge eines größeren Umbaus des Hardware-Teams von Google unter dem neuen Hardware-Chef Rick Osterloh, so die andere Person. Der Fokus des Konzerns solle auf eine Handvoll wichtiger Projekte beschränkt werden.

Die Entscheidung markiert eine Kehrtwende für Google, denn erst im Mai hatte die Alphabet-Tochter auf seiner jährlichen Entwicklerkonferenz einen neuen Prototyp vorgestellt. Damals hatte das Unternehmen noch erklärt, die Modul-Geräte sollten bis zum Jahresende den Entwicklern zur Verfügung gestellt werden und ab dem kommenden Jahr in den kommerziellen Verkauf gehen.

Google hofft allerdings, dass die Arbeit an Ara nicht ganz umsonst war. Das Unternehmen suche nun nach Partnern, welche die Technologie kaufen oder eine Lizenz dafür erwerben möchten, wie eine der Personen sagte. Reuters hatte zuerst über Googles Pläne zur Aufgabe des Projektes berichtet.

Nachfolger schon in den Startlöchern

Nachfolger scheinen schon in den Startlöchern zu stehen. Wie "Android Police" berichtete, sollen die künftigen Smartphones Pixel und Pixel XL heißen.

Bei diesen Geräten soll es sich um von HTC hergestellte Smartphones mit den Codenamen "Marlin" mit einer Displaydiagonalen von 5,5 Zoll und "Sailfish" mit einer Displaydiagonale von 5 Zoll handeln. Gerüchten zufolge sollen die beiden Geräte am 4. Oktober zusammen mit der VR-Fassung Daydream VR und dem als sprachgesteuerter Assistent dienenden Lautsprechersystem Google Home eingeführt werden.

IT ganz vorne: Die wertvollsten Marken der Welt

  • Intel

    Platz 14: Intel mit einem Markenwert von 35,42 Milliarden US-Dollar. - Bild: Intel

  • Disney

    Platz 13: Disney mit einem Markenwert von 36,51 Milliarden US-Dollar. - Bild: Sam Howzit/Wikipedia

  • Mercedes-Benz

    Platz 12: Mercedes-Benz mit einem Markenwert von 36,71 Milliarden US-Dollar. - Bild: Daimler

  • BMW

    Platz 11: BMW mit einem Markenwert von 37,21 Milliarden US-Dollar. - Bild: BMW Group

  • Amazon

    Platz 10: Amazon mit einem Markenwert von 37,95 Milliarden US-Dollar. - Bild: Amazon

  • McDonald's

    Platz 9: McDonald's mit einem Markenwert von 39,81 Milliarden US-Dollar. - Bild: Kira Nerys/Wikipedia

  • General Electric

    Platz 8: General Electric mit einem Markenwert von 42,27 Milliarden US-Dollar. - Bild: Vivelo Hoy/Onward State

  • Samsung

    Platz 7: Samsung mit einem Markenwert von 45,3 Milliarden US-Dollar. - Bild: Samsung

  • Toyota

    Platz 6: Toyota mit einem Markenwert von 49,05 Milliarden US-Dollar. - Bild: Toyota

  • IBM

    Platz 5: IBM mit einem Markenwert von 65,1 Milliarden US-Dollar. - Bild: IBM

  • Microsoft

    Platz 4: Microsoft mit einem Markenwert von 67,67 Milliarden US-Dollar. - Bild: dpa

  • Coca Cola

    Platz 3: Coca Cola mit einem Markenwert von 78,42 Milliarden US-Dollar. - Bild: Coca Cola

  • Google

    Platz 2: Google mit einem Markenwert von 120,31 Milliarden US-Dollar. - Bild: 9to5Google

  • Apple

    Platz 1: Apple mit einem Markenwert von 179,28 Milliarden US-Dollar. - Bild: Apple