Google, Alphabet

Sowohl bei Umsatz als auch Gewinn hat die Google-Mutter Alphabet die Analystenerwartungen im ersten Quartal übertroffen. - Bild: Google

Zu den steigenden Einnahmen trugen vor allem die wachsenden Werbeeinnahmen bei.

Der Nettogewinn stieg auf 5,4 Milliarden Dollar von 4,2 Milliarden im Vorjahreszeitraum. Je Aktie lag der Gewinn bei 7,73 Dollar je Aktie und übertraf damit die Konsensschätzung der von Factset befragten Analysten von 7,38 Dollar deutlich.

Der Umsatz stieg um 22 Prozent auf 24,75 Milliarden Dollar und übertraf ebenfalls die Analystenerwartung.

Der Technologiekonzern hat in den vergangenen Jahren von der steigenden Nutzung des Internets weltweit profitiert, der vor allem von der wachsenden Beliebtheit und Verbreitung von Smartphones getrieben wurde. Dass auch mehr Menschen auf ihren mobilen Geräten nach Informationen suchen, ist eine gute Nachricht für Google: Mit seiner Suchmaschine ist das Unternehmen auf mobilen Geräten erfolgreicher als auf den traditionellen Computern.

Allerdings war die Marke Google im Quartal in eine Image-Krise geraten, weil von Kunden geschaltete Werbeanzeige manchmal in einem Umfeld von Inhalten gezeigt wurden, die den Werbekunden nicht behagt. Einige Werbepartner zogen daraufhin ihre Budgets für Werbung teilweise ab. Dennoch gelang dem Konzern das hohe Umsatzwachstum.

Negativ wirkten sich indes die sinkenden Werbepreise aus, allerdings weniger stark als in der Vergangenheit. Werbekunden wollen für Anzeigen auf mobilen Geräten nicht so viel bezahlen wie für Werbung auf Desktops. Die Kosten je Klick sanken für die Werbefirmen im ersten Quartal im Jahresvergleich um 3 Prozent.