Der Oberpfälzer Automobilzulieferer Grammer will beim Umsatz weiterhin die Milliardengrenze knacken

Der Oberpfälzer Automobilzulieferer Grammer will beim Umsatz weiterhin die Milliardengrenze knacken (Bild: Grammer).

AMBERG (Dow Jones/ks)–Wie der Spezialist für Sitzsysteme am Mittwoch erklärte, wäre das Ergebnis in Anbetracht der weiterhin hohen Auftrags- und Umsatzsituation noch besser ausgefallen, hätten die endgültige Werkstilllegung in Immenstetten bei Amberg, Neuanläufe von Großprojekten und ungünstige Währungsentwicklungen nicht Ergebnis-belastend gewirkt.

Im laufenden Jahr will das SDAX-Unternehmen beim Umsatz weiterhin die Milliardengrenze knacken und peilt dazu einen Erlösanstieg von über 10% an. Die EBIT-Rendite soll rund 4,4% erreichen und damit auf dem Niveau der ersten neun Monate liegen. Grammer gab allerdings zu bedenken, dass die Entwicklungen an den Rohstoff- und Devisenmärkten sowie die aktuelle Kurzfristigkeit und Volatilität in den Ordervolumina der Kunden ernst zu nehmende Risikofaktoren seien, die genau beobachtet werden müssten.