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Der Automobilzulieferer Grammer meldet für 2016 Rekorde bei Umsatz und Ergebnis. - Bild: Grammer

Zum sechsten Mal in Folge erzielte Grammer laut Mitteilung einen erneuten Rekordumsatz in Höhe von 1,696 Milliarden Euro (Vorjahr 1,426), ein Anstieg um 18,9 Prozent. Zu dieser deutlich positiven Umsatzentwicklung haben vor allem die Integration der Grammer Interior Components (ehemalig Reum-Gesellschaften), das anhaltend starke Wachstum und der Ausbau der globalen Präsenz vor allem im Konsolen-Geschäft beigetragen, meldet das Unternehmen.

Auch im Segment Seating Systems erzielte Grammer trotz der anhaltenden Marktschwächen in Brasilien und im Bereich der Landtechnik einen leichten Umsatzanstieg, so die Mitteilung. Aufgrund der positiven Effekte aus der konsequenten Umsetzung der Maßnahmen zur Kosten- und Prozessoptimierung konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) überproportional um 71 Prozent auf 73,0 Millionen Euro (Vorjahr 42,7) gesteigert werden.

Mit einer EBIT-Marge von 4,3 Prozent (Vorjahr 3,0) konnte damit die Profitabilität gegenüber dem Vorjahr entsprechend deutlich gesteigert werden, so Grammer. Das Konzernergebnis nach Steuern konnte mit 45,2 Millionen Euro (Vorjahr 23,8) nahezu verdoppelt werden. Infolgedessen erhöhte sich auch das Ergebnis je Aktie deutlich auf 4,01 Euro (Vorjahr 2,10).

Im Segment Seating Systems stiegen die Umsätze in Europa um 4,1 Prozent trotz der weiterhin gedämpften Nachfrage im wichtigen Geschäftsfeld Landtechnik. In der Region APAC (Asien und Pazifik) verzeichnete Grammer trotz des schwächeren Konjunkturwachstums in China und Japan einen Umsatzanstieg von 19,5 Prozent auf 251,0 Millionen Euro (Vorjahr 210,1).

Der stärkste Wachstumstreiber im Grammer Konzern blieb auch im Geschäftsjahr 2016 der Automotive-Bereich. Die erstmalige Einbeziehung der Grammer Interior Components Gesellschaften, das Wachstum im Konsolengeschäft sowie die nternationale Aufstellung ließen die Umsätze um 26,1 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro (Vorjahr 1,01) steigen.

Aufgrund der positiven Effekte der eingeleiteten Effizienzsteigerungsmaßnahmen, der planmäßigen Reduzierung der Vorleistungskosten für den Ausbau der internationalen Aufstellung sowie Erstkonsolidierung der Grammer Interior Components stieg das EBIT um 78,6 Prozent auf 42,5 Millionen Euro (Vorjahr 23,8) sehr deutlich an. Die EBIT-Rendite wurde zwar weiterhin von nachlaufenden Kosten für die Umsetzung der globalen Wachstumsstrategie beeinflusst, konnte jedoch trotzdem deutlich verbessert werden und lag bei 3,3 Prozent (Vorjahr 2,4).

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