AMBERG (Dow Jones/ks)–Nach einem Verlust im Vorjahreszeitraum verdiente der Hersteller von Sitzen für Land- und Baumaschinen, Lkw, Busse und Bahnen sowie Kopfstützen, Armlehnen und Mittelkonsolen für Autos im dritten Quartal unter dem Strich 1,0 Mio Euro, wie das im SDAX notierte Amberger Unternehmen am Dienstag mitteilte.

Der Umsatz kletterte um knapp ein Drittel auf 233 Mio Euro. Dank guter Auftragslage bei Geländefahrzeugen, Lkw, Bussen und Bahnen trug das im Segment Seating Systems zusammengefasste Geschäft mit Fahrer- und Passagiersitzen 90 Mio Euro zu den Einnahmen bei. Das war ein Anstieg um 55%. Der Bereich Automotive, der das Geschäft mit Armlehnen, Kopfstützen Mittelkonsolen und Türarmauflagen umfasst, steuerte gut 148 Mio Euro bei, knapp ein Fünftel mehr als im Vorjahreszeitraum.

Nach tiefen Einschnitten in den vergangenen zwei Jahren will die Grammer AG in diesem Jahr zurück in die schwarzen Zahlen. Weil die Geschäfte deutlich besser liefen als erwartet, hatten die Amberger Anfang Oktober ihre Zielmarke für das laufende Jahr zum zweiten Mal höher gelegt. Der SDAX-Konzern erwartet nun ein Fünftel mehr Einnahmen als im vergangenen Jahr, also rund 872 Mio Euro. Bis Ende September waren 677 Mio Euro davon geschafft.

Zudem will das Unternehmen wieder deutlich profitabler arbeiten. Die Rendite (EBIT-Marge) soll zwischen 3,2% und 3,5% betragen – auch ein Erfolg der strikten Kostensenkungen der vergangenen Jahre.