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Grand Chip Investment hält nach Ablauf einer weiteren Annahmefrist etwa 77,68 Prozent an Aixtron. - Bild: Aixtron

Bis zu dem Termin hatten knapp 60 Prozent der Aixtron-Aktionäre ihre Anteile angedient. Damit war die auf 50,1 Prozent gesenkte Mindestannahmeschwelle überschritten.

Die Offerte der Chinesen von 6,00 Euro je Aktie bewertete das TecDAX-Unternehmen mit rund 670 Millionen Euro, sie entsprach einer Prämie von 50,7 Prozent gegenüber dem gewichteten durchschnittlichen Börsenkurs in den drei Monaten vor der Bekanntgabe der Übernahmeabsicht.

Außerdem hat die Deutsche Börse am Donnerstag eine außerplanmäßige Anpassung im TecDAX bekannt gegeben. Im Rahmen der Übernahme von Aixtron durch Grand Chip Investment GmbH werde die angediente Aktiengattung der Aixtron SE (ISIN DE000A2BPYT0) gelöscht und durch die ursprüngliche Aktiengattung der Aixtron SE (ISIN DE000A0WMPJ6) ersetzt. Diese Änderung ergebe sich aus dem Abschluss der Annahmeperiode der Übernahme vom 10. November 2016, hieß es in einer Mitteilung.

Mit diesem Vorgehen seien die wichtigen Kriterien der fortlaufenden Handelbarkeit sowie der Kontinuität des Indexportfolios sichergestellt, so der Börsenbetreiber. Im Rahmen der Übernahme komme es auch zu einer signifikanten Veränderung in der Aktionärsstruktur. Dadurch habe sich der Streubesitzanteil der Aixtron SE um mehr als 10 Prozent verändert. Somit werde gemäß den Regeln des Leitfadens der Aktienindizes der Deutschen Börse der Free Float des Unternehmens von derzeit 98,99 Prozent auf 22,27 Prozent angepasst. Die Änderungen werden zum 22. November 2016 wirksam, hieß es weiter.