Alno, Riverrock, verkauf

Wesentliche Teile der Alno sind an Riverrock verkauft worden. - Bild: Alno

Der seit dem 24. November ruhende Geschäftsbetrieb ist aber bisher noch nicht wieder angelaufen, weil der Vollzug des Vertrags noch unter aufschiebenden Bedingungen steht. Riverock, die offenbar der einzige Interessent für Alno war, hatte vorige Woche angekündigt, den Geschäftsbetrieb wieder aufnehmen zu wollen.

Die Riverrock-Gesellschaft, die Alno übernommen hat, wird künftig als Neue Alno GmbH firmieren. Die Liquidation der nicht von Riverrock erworbenen Vermögensgegenstände wird nach Vollzug des Verkaufs des Geschäftsbetriebs fortgesetzt.

Alno hatte im Juli die Sanierung in Eigenverwaltung beantragt, um den Anfang des Jahres eingeschlagenen Sanierungskurs fortzusetzen. Der Küchenhersteller war schon seit einiger Zeit in schwerem Fahrwasser unterwegs. Im vergangenen Jahr hatten unerwartet schwache Ergebnisse der Schweizer Tochtergesellschaften AFP Küchen AG und Alno Schweiz sowie Wechselkursverluste Alno das Jahresergebnis verhagelt.