Oettinger

EU-Kommissar Günther Oettinger spricht auf dem Maschinenbaugipfel 2017 in Berlin. - Bild: 1601MBeek10334/Wikimedia/CC BY 2.0

Der 9. Deutsche Maschinenbau-Gipfel geht auf Spurensuche: politisch ebenso wie unternehmerisch. Die Herausforderungen in einer unruhigen Welt sind gewaltig – für die Parlamente ebenso wie für die Unternehmen.

Das zweitägige Treffen der Maschinenbauindustrie will Perspektiven aufzeigen und Lösungsmöglichkeiten diskutieren. Wohin steuert die Europäische Union? Welchen Kurs verfolgt US-Präsident Donald Trump wirklich? Und wer wird Deutschland in den kommenden vier Jahren mit welchem Programm regieren?

Die Antworten darauf werden auch große Auswirkungen auf die Industrie in Deutschland haben, und deshalb geht der 9. Deutsche Maschinenbau-Gipfel in Berlin am 17. und 18. Oktober dazu auf Spurensuche. Und das nicht nur auf dem politischen Feld.

Auch in den Unternehmen stellen sich große „quo vadis“-Fragen: Wie sieht der Antrieb der Zukunft aus? Wie werden Künstliche Intelligenz und Machine Learning die Fabriken verändern? Und wie sieht der Service der Zukunft aus? Hochrangige Experten zeigen auf dem zweitägigen Kongress hierzu Lösungswege auf und diskutieren neue Erkenntnisse.

Oettinger spricht über Zukunft der EU

Den Ton des Gipfels setzen wird in diesem Jahr EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger, der, begrüßt von VDMA-Präsident Carl Martin Welcker, sein Bild einer sich reformierenden Europäischen Union zeichnen wird. An Ideen, wie Europa seine Zukunft gestalten soll, mangelt es derzeit nicht, aber das klare Konzept für Bürger und Unternehmen fehlt noch. Ähnlich sieht es mit der traditionell engen Partnerschaft zu den Vereinigten Staaten aus – seit dem Amtsantritt von Donald Trump fragen sich die Europäer, welche Rolle ihnen der amerikanische Präsident noch zubilligen will.

Amerika-Kenner Dr. Michael Werz, Senior Fellow am Center for American Progress in Washington, kennt die politischen Machtkämpfe zwischen Weißem Haus und Kongress genau und erläutert die von außen oft verwirrende Gemengelage. Klarer scheint dagegen, worum es in den Verhandlungen über die nächste Koalitionsregierung in Berlin geht – aber auch hier ist das Ergebnis keineswegs sicher vorgezeichnet, wie der Publizist und Journalist Nikolaus Blome erläutern wird. Die Tücken von „Jamaika“ und die Stimmungslage in der Hauptstadt kennt der stellvertretende Chefredakteur der „Bild“-Zeitung nur zu genau.

Tief in den Maschinenbau eintauchen werden dagegen all die Experten in den fünf Fachforen, die an beiden Tagen des Gipfels auch zur Diskussion mit den Podiumsteilnehmern oder an Thementischen einladen. Wichtige Märkte wie China oder Russland werden ebenso behandelt, wie die Antriebe der Zukunft oder die Frage, wie Menschen künftig in der Produktion arbeiten werden. Ein besonderes Augenmerk gilt auf dem 9. Deutschen Maschinenbau-Gipfel dem Klimaschutz und welche Auswirkungen er auf die Industrie haben wird. Und wie immer darf sich ein herausragender Unternehmer am Gipfel-Abend darauf freuen, den Preis Deutscher Maschinenbau entgegen zu nehmen.

Quelle: VDMA

9. Deutscher Maschinenbau-Gipfel

Der Maschinenbau gilt als die Leitbranche und das Aushängeschild der deutschen Industrie. Doch auch die starke Branche bleibt von geopolitischen Ereignissen Protektionismus, Brexit oder länderübergreifenden Spannungen nicht unbehelligt.

Auf dem 9. Maschinenbau-Gipfel in Berlin erfahren Sie, was Branchen-Experten zu den Themen denken – und welche Tipps sie für Sie haben. Wir haben die Antworten auf Ihre Fragen.

Hier erfahren Sie mehr zum Maschinenbau-Gipfel und können sich anmelden.