Bachmann electronic, gute Bilanz

Der Automatisierungstechnikhersteller Bachmann electronic lag 2016 mit 68,3 Millionen Umsatz auf gutem Niveau. - Bild Bachmann electronic

Die elektronischen Steuerungen, die zu 100 Prozent aus dem Werk in Österreich kommen, werden weltweit vertrieben, wobei sich der Absatz im vergangenen Geschäftsjahr in Europa und Indien besonders gut entwickelt hat. Die Produkte wurden vorwiegend an Kunden aus der Maschinenbauindustrie und aus der Energiewirtschaft verkauft.

"Auch mittel- und langfristig habe ich eine positive Geschäftserwartung", sagt der Geschäftsführer Bernhard Zangerl. "Der Bedarf an Automatisierungslösungen steigt durch die fortschreitende Digitalisierung der Industrie und durch den globalen Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Quellen." Daran würden auch punktuelle politische Veränderungen wie die Wahl von Präsident Trump in den USA nichts ändern.

20 Prozent des Umsatzes werden bei Bachmann electronic in die hauseigene Forschung reinvestiert. Diese Praxis ermöglicht die Verbesserung des gesamten Produktsortiments. Die größte Nachfrage bestand bei den modularen Steuerungen für die Netzmessung und den Netzschutz. Sie finden Anwendung, um Stromerzeugungsanlagen ans Netz zu koppeln oder zu Smart Grids zusammenzuschließen. Erzeuger können so den steigenden Anforderungen gerecht werden, welche die Netzbetreiber bezüglich der Stabilität der Stromnetze stellen. Der Markt nahm die cloud-basierte Software atvise Portal zur Speicherung und Analyse von Prozessdaten positiv auf.

Ein deutliches Plus verzeichnete Bachmann bei den Mitarbeitern. Um 5 Prozent sprang die Beschäftigtenzahl auf weltweit 459. „Fähige, engagierte Fachkräfte werden zusehends zum Differenzierungsmerkmal im globalen Wettbewerb“, ist Zangerl überzeugt. „Um die zu bekommen und zu binden müssen wir ein attraktives Umfeld und spannende Aufgaben in zukunftsorientierten Themenfeldern anbieten können.“

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