Containerschiff Hapag Lloyd

Das Hamburger Traditionshaus Hapag-Lloyd rangiert seit der Fusion mit der chilenischen CSAV auf Platz sechs der weltweit größten Reedereien. - Bild: Hapag-Lloyd

Die geheimen Verhandlungen zwischen beiden Seiten stünden kurz vor einem Abschluss, berichtet das Manager Magazin. Hapag-Lloyd erklärte auf Anfrage von Dow Jones Newswires, dass man sich noch am Donnerstag zu dem Thema äußern werde. Die Aktie von Hapag-Lloyd reagiert mit einem Kurssprung von rund 10 Prozent.

Beide Unternehmen versprechen sich dem Bericht zufolge von dem Zusammenschluss mehr Marktmacht und damit bessere Aussichten in der andauernden Schifffahrtskrise. Hapag-Lloyd ist derzeit die sechstgrößte Containerreederei der Welt, UASC rangiert auf Platz zehn. Gemeinsam könnten sie zu Rang vier aufschließen.

UASC mit Hauptsitz in Dubai gehört überwiegend arabischen Staatsfonds. Die Haupteigner von Hapag-Lloyd sind die chilenische Quinenco-Gruppe, der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne sowie die Stadt Hamburg. Unterhändler des Hamburger Senats sollen dem Bericht zufolge bereits ihr Einverständnis signalisiert haben, unter der Voraussetzung, dass die Zentrale des vereinten Unternehmens in Hamburg sitzt. Die arabischen Eigner von UASC könnten mit einem Anteil von rund einem Drittel an der fusionierten Gesellschaft rechnen.