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Der Vorstand der Harting Technologiegruppe mit innovativen Produkten: Dr. Michael Pütz, Andreas Conrad, Dr. Frank Brode, Margrit Harting, Philip Harting, Maresa Harting-Hertz und Dietmar Harting (von links nach rechts). - Bild: Harting

Die Zunahme übertraf deutlich die Prognose des Vorstands auf der letztjährigen Jahrespressekonferenz im Dezember 2016.

„Das ist eine sehr erfreuliche geschäftliche Entwicklung“, freute sich der Vorstandsvorsitzende Philip Harting. „Wir sind weiter auf einem sehr guten Weg in Richtung Weltunternehmen. Unser Erfolg beruht mehr denn je auf unserem globalen Unternehmensnetzwerk aus Entwicklungs-, Produktions- und Vertriebsgesellschaften. Für die Kunden gehören unsere Produkte, Konnektivitätslösungen und Dienstleistungen zu den weltweit besten in der Branche.“

Starke Impulse aus den Märkten Verkehrstechnik, Maschinenbau und Automation

Umsatztreiber waren insbesondere die Marktsegmente Verkehrstechnik, Maschinenbau, Automation und Robotik. Zum positiven Ergebnis des Konzerns trugen alle Regionen bei, in denen HARTING tätig ist. In Europa (ohne Deutschland) und dem Nahen Osten (EMEA) nahm der Umsatz um rund 12 Prozent auf 225 Millionen Euro (Vorjahr: 201 Millionen Euro) zu.

Das stärkste Plus gab es jedoch in Asien/Pazifik sowie in der Region Americas mit je 22 Prozent. In Asien/Pazifik sprang der Umsatz auf nunmehr 158 Millionen Euro (Vorjahr 130 Millionen Euro), in der Region Americas auf 73 Millionen Euro (Vorjahr 60 Millionen Euro).

Auch in Deutschland hat sich das Geschäft deutlich positiv entwickelt. „Besonders freue ich mich, dass wir auf unserem Heimatmarkt Boden gutgemacht haben“, so der Vorstandsvorsitzende. Im Inland verzeichnete die Technologiegruppe eine Umsatzsteigerung von knapp 11 Prozent auf 216 Millionen Euro (Vorjahr 195 Millionen Euro). Gut zwei Drittel (67,8 Prozent, Vorjahr: 66,7 Prozent) des Gesamtumsatzes erzielt die Technologiegruppe bereits im Ausland.

Investitionen in Entwicklung, Produktion und Vertrieb

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Der Vorstand der Harting Technologiegruppe gab den Startschuss für die Harting Digital Business Platform (HDBP): Dr. Michael Pütz, Dietmar Harting, Margrit Harting, Maresa Harting-Hertz, Philip Harting, Andreas Conrad und Dr. Frank Brode (von links nach rechts). - Bild: Harting

Die Technologiegruppe setzt ihre internationale Wachstumsstrategie fort und baut ihr globales Produktionsnetzwerk weiter aus, so mit neuen Werken in Chennai (Indien) und Agnita (Rumänien). Dazu kam die große Erweiterung in Sibiu. In Sibiu und Agnita werden u.a. Komponenten für die Ladeinfrastruktur von Elektromobilen gefertigt.

Im neuen Werk in Silao in Mexiko fertigt Harting umspritzte Kabel und Kabelbäume. Nach erfolgreicher „Ramp-up-Phase“ soll das Personal in den nächsten drei Jahren von aktuell 35 ebenfalls deutlich aufgestockt werden. Mexiko ist Partnerland der Hannover Messe 2018. „Und wir versprechen uns davon weitere Impulse“, so Philip Harting.

Gute Ausgangsposition und auch Herausforderungen

Der Vorstandsvorsitzende Philip Harting sieht die Technologiegruppe insgesamt in einer guten Ausgangsposition und blickt zuversichtlich auf die nächsten Monate. Er wies aber ausdrücklich auf verschiedene Herausforderungen hin. Noch nicht absehbar sind nach den Worten von Philip Harting die Veränderungen auf dem Bahnmarkt und die möglichen Auswirkungen für Harting nach dem Zusammenschluss der entsprechenden Unternehmenssparten von Siemens und des französischen Wettbewerbers Alstom.

Auch die Entwicklungen im Windenergieanlagenmarkt wird die Technologiegruppe genau verfolgen. Von den zehn größten Unternehmen stammen fünf aus China. „In diesem globalen Umfeld steht der deutsche Branchenführer unter empfindlichem Preisdruck.“ Ebenso böte die Elektromobilität Chancen, beinhalte gleichzeitig jedoch auch Risiken aufgrund sich verändernder Produktion. 

Der Brexit und die damit verbundenen Unsicherheiten stellten eine weitere Herausforderung dar. Die Verhandlungspartner müssten endlich für Klarheit sorgen. Die Landesgesellschaft Harting UK zählt zu den wichtigsten der Technologiegruppe.

Zuversichtlich ins neue Geschäftsjahr 2017/18

Das neue Geschäftsjahr 2017/18 begann für die Technologiegruppe positiv. „Wir haben ein gutes Bauchgefühl, denn die Auftragslage ist gut“, zeigte sich Philip Harting auf der Jahrespressekonferenz zuversichtlich und verwies in diesem Zusammenhang u.a. auf den Bereich Automotive. Die Tochtergesellschaft HARTING Automotive ist nach VW nun auch Tier-1-Supplier für den BMW-Konzern geworden.

„Mit Rückenwind haben wir das neue Geschäftsjahr begonnen und sehen die Entwicklung optimistischer als noch vor einem Jahr. Dennoch sind wir wachsam“, betonte Harting. Die Technologiegruppe rechnet für das laufende Geschäftsjahr 2017/18 mit einem Umsatzplus von fünf bis sechs Prozent – und damit leicht über dem Marktwachstum.

Der Branchenverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) erwartet beim Elektro-Weltmarkt einen Zuwachs von vier Prozent im kommenden Kalenderjahr.

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