Elliot-Chef Paul E. Singer

Der US-Hedgefonds Elliott (im Bild: Elliot-Chef Paul E. Singer) hat seine Beteiligung am westfälischen Werkzeugmaschinenbauer DMG Mori offenbar an dessen japanischen Großaktionär verkauft. - Bild: Flickr

Der Chef des Fonds, Paul E. Singer, hält laut einer Stimmrechtsmitteilung nun 0,80 Prozent nach zuvor 15,16 Prozent.

Am Vortag war bekannt geworden, dass die japanische Muttergesellschaft DMG Mori Co ihren Anteil an der deutschen Tochter auf 76,03 Prozent ausgebaut hat. In der letzten Stimmrechtsmitteilung war der Anteil auf 52,54 Prozent beziffert worden.

Elliott war im Zuge der Übernahme von DMG Mori Seiki durch den gleichnamigen japanischen Partner bei den einst als Gildemeister bekannten Bielefeldern eingestiegen. Auch nachdem die japanische DMG Mori Seiki mehr als 50 Prozent an dem Unternehmen aus Ostwestfalen hielt, ließ Elliott nicht locker und kündigte weitere Aktienkäufe an, um Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen.

Das Vorgehen passt zur Strategie von Elliott: Der Fonds kauft sich oft während Übernahmen bei Unternehmen ein und setzt darauf, dass er später – etwa über eine Abfindung – mehr Geld herausschlagen kann.

Mit Material von Handelsblatt