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Ein gutes Schlussquartal brachte Heidelberger Druckmaschinen in die Gewinnzone. - Bild: Heidelberger Druckmaschine

Der Umsatz kletterte im Schlussquartal per Ende März um rund ein Fünftel auf 845 Millionen Euro. Im Gesamtjahr stieg der Umsatz nur marginal auf 2,52 Milliarden Euro. Das ursprünglich im Gesamtjahr geplante deutlichere Umsatzwachstum sei nicht erreicht worden, da sich geplante Akquisitionen ins neue Berichtsjahr verschieben würden, so Heidelberg.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug im Gesamtjahr 179 Millionen Euro nach 189 Millionen im Vorjahr. Im Vorjahr war ein Einmalertrag von 19 Millionen Euro aus der PSG-Übernahme enthalten. Die EBITDA-Marge lag damit bei 7,1 Prozent nach 6,8 Prozent ohne PSG. Auch hier steuerte das vierte Quartal einen Großteil zum Ergebnis bei.

Nach Steuern kam Heidelberger Druck im Gesamtjahr auf einen Gewinn von 36 Millionen Euro nach 28 Millionen im Vorjahr. Allein im vierten Quartal wurden auch dank eines verbesserten Finanzergebnises 46 Millionen nach 35 Millionen erzielt.

Der Auftragseingang legte im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 2,6 von 2,5 Milliarden Euro zu.

Mit dem gestiegenen freien Cashflow sei eine gute Basis gelegt, "um aus eigener Kraft den Konzernumbau in die digitale Welt zu finanzieren und verstärkt interessante Übernahmeziele anzugehen", sagte Finanzvorstand Dirk Kaliebe. "Hier werden wir in Kürze entsprechende Erfolge vermelden können."