Heidelberger Druckmaschinen Drupa Verlust

Durch die Drupa sieht die Heidelberger Druckmaschinen AG nach einem Verlust im ersten Quartal wieder Licht am Ende des Tunnels. - Bild: Heidelberger Druckmaschinen

Dieser lag mit 768 Millionen Euro um 20 Prozent höher als vor Jahresfrist. Zum Vorquartal ergab sich sogar ein Anstieg um 67 Prozent. Heidelberger Druck sieht damit trotz des schwachen Quartals eine gute Basis, um die Gesamtjahresziele zu erreichen.

Die übliche Kaufzurückhaltung im Vorfeld der Messe führte im ersten Quartal zu einem mit 486 Millionen Euro um 14 Prozent niedrigeren Umsatz. Das ließ das EBITDA ohne Sondereinflüsse auf 1 Million von 46 Millionen Euro im Vorjahr sinken. Der Vorjahreswert enthielt noch einen positiven Einmaleffekt von 19 Millionen Euro aus der Erstkonsolidierung der übernommenen Printing Systems Group (PSG). Zum Quartalsende wies Heidelberg ein Ergebnis nach Steuern von minus 37 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte der Verlust nur 4 Millionen Euro erreicht.

Dennoch traut sich der Konzern zu, wie angekündigt den Nachsteuergewinn in diesem Jahr moderat zu steigern. Der ausgewogene Finanzierungsrahmen gebe dem Unternehmen zudem die Freiheiten, das Geschäftsmodell durch gezielte Zukäufe zu stärken.