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Im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 erwartet Heidelberger Druck nach wie vor einen Umsatz auf Vorjahresniveau. - Bild: Heidelberger Druckmaschinen

Im zweiten Geschäftsquartal erzielte das SDAX-Unternehmen einen Nachsteuergewinn von 16 Millionen Euro nach 9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Im Halbjahr stand ein kleiner Gewinn von 0,3 Millionen Euro zu Buche nach einem Verlust von 28 Millionen Euro vor Jahresfrist.

Der Auftragseingang lag im Halbjahr mit 1,23 Milliarden Euro unter dem Vorjahreswert von 1,4 Milliarden Euro. Dabei ist jedoch zu bedenken, dass im Vorjahr die Branchenleitmesse Drupa stattfand, die für volle Auftragsbücher sorgte.

Heideldruck erwartet Umsatz auf Vorjahresniveau

Der Umsatz sank im Halbjahr auf 1,05 von 1,07 Milliarden Euro. Das um Restrukturierungskosten bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) kletterte auf 60 von 45 Millionen Euro. Im Quartal lag es bei 46 nach 44 Millionen Euro. Die Marge rückte im zweiten Quartal auf 8,2 von 7,5 Prozent vor.

Im laufenden Geschäftsjahr 2017/18 erwartet Heidelberger Druck nach wie vor einen Umsatz auf Vorjahresniveau dank der in der zweiten Jahreshälfte typischen Geschäftsbelebung und der getätigten Akquisitionen. Auf der anderen Seite jedoch könnten sich negative Währungseffekte, die gezielte Reduzierung des Gebrauchtmaschinenhandels sowie eine spürbare Investitionszurückhaltung im nordamerikanischen Markt dämpfend auf das Auftrags- und Umsatzvolumen auswirken.

Bei der EBITDA-Marge wird eine Spanne von 7 bis 7,5 Prozent angestrebt. Der Nachsteuergewinn soll gegenüber dem Vorjahr moderat steigen.