Hella, Elektronikwerk, Litauen

Hella plant ein Elektronikwerk in der litauischen Region Kaunas, das 2018 eröffnet werden soll. - Bild: Hella

Die Standortentscheidung in der litauischen Region Kaunas befinde sich in der Abschlussphase, hieß es vonseiten des Unternehmens. Die Eröffnung des Elektronikwerks sei für Mitte 2018 geplant und das Investitionsvolumen der ersten Phase belaufe sich auf bis zu 30 Millionen Euro.

In dem Werk sollen auf einer Produktionsfläche von zunächst rund 7.000 Quadratmetern vor allem Sensoren, Aktuatoren und Steuerungsmodule für die Automobilindustrie gefertigt werden. Die Zahl der Beschäftigten soll zunächst bei bis zu 250 Personen liegen. Die Region Kaunas in Litauen verfügt als traditionelle Industrieregion über eine gute Infrastruktur sowie ein unternehmensfreundliches Umfeld mit hochqualifizierten Arbeitskräften, teilte das Unternehmen mit.

„Wir rechnen insbesondere vor dem Hintergrund der großen Branchentrends Autonomes Fahren, Elektrifizierung und Digitalisierung mit einer wachsenden Nachfrage nach unseren Elektronikkomponenten", sagt Dr. Rolf Breidenbach, Vorsitzender der Hella Geschäftsführung. Und er ergänzt: „Daher ist der neue Produktionsstandort in Litauen ein wichtiger Baustein, um die erfolgreiche Entwicklung unseres Elektronikbereichs fortzusetzen."

Hella hatte im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017 einen Umsatzanstieg von 5,5 Prozent und ein Ergebnisplus von 18,4 Prozent erwirtschaftet. Der Konzernumsatz stieg in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (Juni 2016 bis Februar 2017) um 3,5 Prozent auf 4,8 Mrd Euro. Aufgrund dieser positiven Entwicklungen geht Hella auch weiterhin von einer positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens aus.

Mit Material von Dow Jones Newswires und Hella