Hella Breidenbach

"Wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben unsere Profitabilität deutlich steigern können", erklärte Hella-Chef Rolf Breidenbach. - Bild: Hella

Die Marge konnte der im MDAX notierte Konzern deutlich erhöhen. Am Ausblick für das neue Geschäftsjahr 2016/17 hält das Lippstädter Unternehmen fest.

Beim Umsatz legte Hella in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016/17 um 3,8 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro zu. Zugleich verbesserten die Westfalen ihr operatives Ergebnis (EBIT) um 48 Millionen auf 117 Millionen Euro. Dadurch schoss die konzernweite EBIT-Marge von 4,6 auf 7,5 Prozent nach oben.

"Wir sind gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und haben unsere Profitabilität deutlich steigern können", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Rolf Breidenbach. Allerdings habe im Vorjahr der Ausfall eines chinesischen Lieferanten die Bilanz relativ stark verhagelt. Das bereinigte EBIT zog um 17 Millionen auf 118 Millionen Euro an. Inzwischen kommt der MDAX-Konzern auf eine bereinigte EBIT-Marge von 7,6 Prozent nach 6,8 Prozent im Vorjahr.

Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern weiterhin mit einem Wachstum im mittleren einstelligen Prozentbereich für Umsatz und bereinigtes EBIT. Die bereinigte EBIT-Marge soll auf Vorjahresniveau bleiben. Zugleich warnte Hella aber, sollte sich die Wechselkursentwicklung des ersten Quartals fortsetzen, könnte dies das Umsatzwachstum im Gesamtjahr möglicherweise abschwächen. Dies sollte jedoch keinen negativen Einfluss auf das bereinigte EBIT haben.