Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in Nürtingen.

Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung Gebr. Heller Maschinenfabrik GmbH in Nürtingen.

Heller konnte im vergangenen Jahr mit 392 Mio Euro eine erfreuliche Steigerung beim Auftragseingang um 70 % realisieren. Kennzeichnend für 2010 war der uneinheitliche Verlauf des Auftragseinganges.
NÜRTINGEN (sm). „Anfang 2010 war das Investitionsverhalten unserer Kunden weltweit noch von der Krise geprägt und zögerlich. Ab der Jahresmitte zogen die Auftragseingänge dann spürbar an“, erläutert Klaus Winkler, Vorsitzender der Geschäftsführung. Mit einem Volumen von 144 Mio Euro konnten rund 37 % aller Auftragseingänge allein im vierten Quartal akquiriert werden. Die geografische Verteilung der Auftragseingänge hat sich 2010 erneut deutlich nach Übersee verschoben. Deutschland und das restliche Europa stehen für rund 50 %, Asien, insbesondere China, aber auch Indien sowie Nord- und Südamerika für jeweils 25% der Auftragseingänge.
„In Asien und Nordamerika hat vor allem das Projektgeschäft – hierbei insbesondere bei Erweiterungsinvestitionen – für uns eine wichtige Rolle gespielt“, so Winkler. Neue Emissions- und verbrauchsarme Motoren und Getriebe würden von vielen Kunden aufgelegt. Und in Europa und Südamerika habe sich sowohl das Projekt-, als auch auf das Einzelmaschinengeschäft erkennbar erholt. „In den kommenden Monaten erwarten wir ein weiteres Wachstum der Auftragseingänge. In- und Ausland werden dazu gleichermaßen beitragen“, so Winkler. Für 2011 werden Umsatzerlöse von über 400 Mio Euro erwartet