Die Produktion bei Saab ist seit April unterbrochen, nun droht das endgültige Aus (Bild: Saab).

Die Produktion bei Saab ist seit April unterbrochen, nun droht das endgültige Aus (Bild: Saab).

STOCKHOLM (Dow Jones/ks)–Lofalk werde beim Bezirksgericht in Vanersborg das Ende der freiwilligen Umgestaltung von Saab sowie zweier Tochterunternehmen beantragen, teilte der Mutterkonzern Swedish Automobile NV am Mittwoch mit. Saab und seinen Gläubigern verbleiben jetzt fünf bis sechs Tage, um dem Gericht ihre Auffassungen zu unterbreiten. Danach entscheidet das Gericht über das Aus für die Restrukturierungsanstrengungen.

Saab befindet sich derzeit unter Gläubigerschutz und versuchte schon das zweite Mal, seinen Betrieb neu zu gestalten. Ex-Eigentümer General Motors trennte sich bereits 2010 von Saab. Die Produktion ist seit April unterbrochen. Das Unternehmen verfügt nicht mehr über ausreichende Mittel, um Zulieferer und Mitarbeiter zu bezahlen. Der angeschlagene Autohersteller werde weiter versuchen, Geldmittel aufzutreiben und die Gespräche mit dem chinesischen Investor Zhejiang Youngman Lotus Automobile fortführen, sagte der Saab-Mutterkonzern.