Ericsson,Verlust

Ericsson hat im zweiten Quartal einen unerwartet hohen Verlust verbuchen müssen. - Bild: Ericsson

Während Analysten mit einem Verlust von 500 Millionen schwedischen Kronen gerechnet hatten, wies Ericsson für den Zeitraum von Anfang April bis Ende Juli 2017 einen Verlust von 1 Milliarde Kronen aus, das sind umgerechnet 105 Millionen Euro. Im Vorjahresquartal stand noch ein Nettogewinn von 1,6 Milliarden Kronen in der Bilanz.

Der Netto-Konzernumsatz rutschte um 8 Prozent auf 49,9 Milliarden Kronen ab. Die Investitionen der Kunden in das schnelle Mobilfunknetz sei auf bestimmten Märkten niedrig geblieben und das habe die Produktverkäufe gedrückt, erklärte das Unternehmen.

Die Bruttomarge ermäßigte sich im zweiten Quartal auf 27,9 von 32,3 Prozent. Als Konsequenz will Ericsson nun seine Kostensenkungsaktivitäten schneller umsetzen als ursprünglich angekündigt. Dem schwedischen Konzern macht eine Abschwächung des Marktes und die harte Konkurrenz aus Asien zu schaffen. Angesichts der Konkurrenz durch die chinesische Huawei Technologies und die finnische Nokia ist der Marktanteil von Ericsson in den vergangenen Jahren geschrumpft.